Bevor die Gründe, die zu dieser weittragenden Entscheidung führten dargelegt werden, wollen wir zuerst der gesamten Sektion Fußball des PSV SW sowie der Mannschaft unseren ehrlichen Dank aussprechen. Alle dort beteiligten großartigen Menschen sind herzlich eingeladen, den neuen Weg mitzugehen.
Die Tatsache, dass es bis zum heutigen Tag keine Entscheidung seitens des PSV Gesamtverein über eine weitere Kooperation gibt, bzw. am Montag erst entschieden worden wäre, ob man über diese überhaupt weiter verhandeln sollte, lässt uns angesichts des Zeitdrucks keine andere Wahl, als uns für unsere komplette Eigenständigkeit zu entscheiden.
Fakt ist, dass die Fußballsektion weiterhin unter dem Namen „PSV Salzburg“ in die Herbstrunde starten wird, und eine Entscheidung „PSV/Austria Salzburg“ frühestens im Oktober getroffen worden wäre. Da die Zusammenarbeit mit dem Gesamtverein im Frühjahr anders verlaufen ist als geplant, von einer Skandal-Generalversammlung bis hin zu der so genannten „Schnitzelsemmel-Affäre“, fehlt zum einen das Vertrauen dass man ehrlich bemüht ist die Fußballsektion und Austria Salzburg in einen Zweigverein zu führen, und zum anderen hätte man weiterhin unter den Gnaden des PSV-Präsidiums spielen müssen, welches die Kooperation jederzeit beenden hätte können. Dieses schloss übrigens auch auf lange Sicht eine eigenständige Austria Salzburg kategorisch aus - und dies war eigentlich das angepeilte Ziel - ein eigenständiger Fußballverein Austria Salzburg.
Dennoch war das Frühjahr keineswegs umsonst, konnte man doch mit dieser violetten Euphorie auf sämtlichen Plätzen des Landes Salzburg beweisen, dass die Anhänger von Austria Salzburg eine Bereicherung für den Fussball sind - und keineswegs die Bedrohung darstellen, die einige immer wieder heraufbeschwören wollen.
In dem Bewusstsein dass die Kooperation scheitern könnte, ist der SV Austria Salzburg bereits im April beim SFV angemeldet worden. Und genau diese Option wurde nun gezogen.
Gustl Kofler neuer Trainer
Ein anderer Entscheidungsgrund für den völligen Neustart war auch die Zusage des ehemaligen Austria-Salzburg Spielers Gustl Kofler, der sich trotz einem Angebot aus der Landesliga sofort entschlossen hat, „die Austria Salzburg wieder dorthin zu führen, wo sie hingehört“. Somit ist auch abgesichert, dass dieses Vorhaben große sportliche Ambitionen hat, und man keinesfalls gewillt ist länger als nötig in den hinteren Regionen des Salzburger Fußballs zu verweilen. Deshalb wird bereits zur Stunde an einer schlagkräftigen Mannschaft gearbeitet, die auch über die 2. Klasse hinaus einen erfolgreichen Fußball spielen kann. Ängste, dass man die Austria Salzburg in der letzten Klasse lächerlich machen könnte, sind aus sportlicher Sicht unbegründet.
Der Spielort wird für den Herbst der Platz des SAK sein, an dem man bereits am 10. Juni zeigte, welch Emotionen im violetten Fußball möglich sind.
Über alle weiteren Schritte werdet Ihr an dieser Stelle laufend informiert werden.
Liebe Austrianer, glaubt weiterhin daran, dass das Gute auch im Fußball gewinnt. Geht diesen sicher steinigen Weg mit, und wir werden unsere verdienten Früchte ernten können. Bis dahin feuert bitte weiter die Mannschaft an, die endlich wieder eine reine Austria ist!










