Denn, nachdem die Austria gut in die Saison startete, auf eigener Anlage sowohl gegen Anif in der ÖFB-Cup-Vorrunde als auch Innsbruck in der Meisterschaft Siege einfahren konnte, war es der FC Hard der die Abwärtsspirale der Violetten einleitete.
Neben einer Niederlage in Vorarlberg hatte die Austria-Mannschaft vor allem die schwere Verletztung eines Team-Kollegen zu verkraften, musste nach nur neun Minuten doch Lukas Wührer mit einem Wadenbein-Bruch und Bänderriss ins Bregenzer Krankenhaus gebracht werden. Dass die Harder nach einer salzburger Führung schlussendlich auch noch das Spiel drehen konnten, passte nach heutigem Stand nur allzu gut in das gesamte Bild der Herbstsaison.
Das spiegelte sich wiederum auch in der Heimbilanz nieder. War Maxglan in der vergangenen Saison mit keiner Heimniederlage noch eine gefürchtete Festung, besuchten die Gegner zuletzt nur mehr eine Ruine. So konnte die Austria in den vergangenen vier Spielen noch nicht einmal mit einem Punktgewinn Widerstand leisten.
Personalsituation spitzt sich zu
Dabei hatte und hat die „violette Armee“ natürlich auch nicht zuletzt wegen der Verletzungsmisere große Probleme die Stellung zu halten, und auch diesmal gibt es etliche Ausfälle zu beklagen.
Neben den Langzeitverletzten Wührer und Oberauer fehlen weiterhin Urbanek und Patrick Mayer, zudem muss Eisl und vermutlich auch Pavlovic passen, weiters ist Strauss nach einer Zerrung in Innsbruck fraglich. Damit nicht genug sind Märzendorfer, Winkler und auch Reifeltshammer nach dem Spiel am vergangenen Sonntag am Tivoli gesperrt.
Dennoch: Vollgas in der letzten Runde
Den schlechten Vorzeichen zum Trotz wollen die elf Violetten am Samstag aber noch einmal alles für die Austria geben, die Fans mit einer guten Leistung in die lange Winterpause verabschieden - und einen Glücksbringer haben sie auch noch in der Hinterhand. Wie schon fast traditionell wird auch dieses letzte Heimspiel im Kalenderjahr von den Alpendorf Bergbahnen gesponsert. Denn, noch nie wenn die St. Johanner zu Gast in Maxglan waren, wurde auch nur ein Punkt abgegeben.
Trainersuche in der Zielgerade
Nicht nur die Herbstsaison geht dem Ziel entgegen, auch die – nach dem Rücktritt von Didi Emich – zu lösende Trainerfrage liegt sozusagen am Elfmeterpunkt auf. „Wir haben hinter den Kulissen gute Gespräche geführt, sind uns sicher in Kürze eine optimale Lösung für die Austria präsentieren zu können“, so Austria-Obmann Walter Windischbauer.
SV Austria Salzburg – FC Hard, 14:00 Uhr, MyPhone Austria Stadion Maxglan
(SR Hell, Staudegger, Mustafa)










