Didi, wieder geht eine lange Vorbereitungsphase zu Ende, wie zufrieden bist Du mit dem Verlauf?
Im Großen und Ganzen können wir mit der Vorbereitung zufrieden sein, es gab kaum schwerere Verletzungen, einzig einige grippale Infekte und kleinere Wehwechen. Zufrieden mit der Vorbereitung kann man erst sein, wenn die Meisterschaftsspiele optimal verlaufen. Lassen wir uns überraschen.
Du hast jetzt vereits die dritte Frühjahrs-Vorbereitung hinter Dir, wie siehst Du die Entwicklung?
Ich denke die (positive) Entwicklung der Mannschaft konnte man in den letzten beiden Saisonen sehr gut mitverfolgen. Wir hatten sehr viele Ab- und Zugänge, da der Leistunganspruch für alle Beteiligten immer größer wurde, und konnten trotzdem jeweils den Meistertitel einfahren. Die jungen Spieler wie Huber, Mayer, Federer und Strauß beispielsweise zeigen eine sehr gute Entwicklung, mit Urthaler und Lindlbauer drängen weitere Junge aus dem eigenen Nachwuchs Richtung erste Mannschaft. Am besten sieht man diese Entwicklung in der Halle, wo Mayer und Federer ín die All-Star Teams berufen wurden (bei extrem hoher Konkurrenz). Wir konnten zudem den ersten Landesmeistertitel - wenn auch nur in der Halle - einfahren. Inwieweit dieser positive Trend weiter anhält werden wir nunmehr in der Rückrunde sehen. Ich bin diesbezüglich sehr guter Dinge.
Jetzt wird es am Samstag ernst, der starke Gegner heißt Kufstein. Im Hinspiel erreichte die Austria ein 0:0 Unentschieden, welche Schlüsse hast Du daraus gezogen um auch im Rückspiel zu bestehen?
Nun, im Hinspiel war es ein tolles Spiel auf Biegen und Brechen, keiner wollte verlieren. Zu Beginn war Kufstein am Drücker, am Ende hätten wir fast noch den Sack zugemacht. Alles in allem war es ein tolles Spiel, auf Ähnliches kann man im Rückspiel gefasst sein. Wir müssen allerdings mit Mayer
und Schmidt zwei wichtige Spieler aufgrund von Sperren vorgeben. Ob man nun aufgrund des Hinspiels Rückschlüße ziehen könne, ist etwas fraglich, da zwischenzeitlich ein halbes Jahr vergangen ist, eine Wintervorbereitung dazwischen liegt und das erste Spiel einer neuen Saison immer eine große Standortbestimmung ist - Stichwort: taktisches Abtasten.
Die Austria startet in das Frühjahr als Tabellensiebter. Wo soll sie am Ende der Saison stehen, damit der Trainer Didi Emich zufrieden ist?
Schwierige, weil hypotetische, Frage. Ich denke wir sind zu Beginn der Saison angetreten mit dem Ziel, dass ein einstelliger Tabellenplatz etwas ganz tolles wäre. Jedoch wäre ich nicht der Didi, wenn man nicht versuchen würde noch weiter nach oben zu klettern. So gesehen wäre der Landesmeistertitel am Feld etwas ziemlich geiles (wir müßten daher vor allen anderen Salzburger Vertretern landen)! Sapere aude, lasst uns mit dem Wahlspruch der Aufklärung ("Habe Mut") in den Kampf ziehen!










