Am Rande des Länderspiels Österreich – Slowakei in Klagenfurt wurde am Mittwochabend nach einer Lösung für das Westliga-Match Hall – Austria Salzburg kommenden Montag gesucht.
Der Tiroler Club hatte, wie berichtet, die Partie abgesagt, weil die Sicherheitskosten von rund 40.000 Euro, u. a. für 120 Polizisten, das Budget gesprengt hätten.
Fünf Tage vor dem Termin war noch immer unklar, ob gespielt wird oder nicht. Auch deshalb, weil Austria-Präsident Walter Windischbauer darauf beharrt, die Partie „auf dem Rasen, nicht am grünen Tisch“ auszutragen, wie er es in seiner Stellungnahme an die Regionalligakommission formulierte. „Auch eine Verlegung nach Maxglan ist denkbar“, sagt er.
Sollte Hall im Fall einer Austragung auf eigenem Platz die Austria an den Sicherheitskosten beteiligen (was nach ÖFB-Regulativ seit Kurzem möglich ist), würden die Salzburger juristisch dagegen ankämpfen. Allein die Frage, auf Basis welchen Verschuldens man der Austria Kosten aufbürden würde, zeige die wackelige rechtliche Basis, auf der diese Bestimmung stehe, sagt Windischbauer. Wie es aussieht, wird der Fan-Aufmarsch in Hall ohnedies eher bescheiden ausfallen. Nach zuletzt dichtem Programm (selbst zum Landescup am Dienstag in Tamsweg kamen 1000 Zuschauer) herrscht Reisemüdigkeit im violetten Fanlager. Zwei Tage nach dem Hit gegen die Red Bull Juniors wird mit nur rund 200 Schlachtenbummlern für Hall gerechnet. Landescup, 3. Runde: Koppl – Neumarkt 3:3 (1:1), 2:4 n. E., Tamsweg – Austria 0:1 (0:1), Bischofshofen – St. Johann 1:3 (1:3), Mittersill – Anif 0:9 (0:4)
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