Das "violette" Landescup-Wunder blieb aus! Austria Salzburg unterlag gestern vor 1.500 Zusehern St. Johann mit 1:3 (0:1). Gegen den Favoriten aus der Westliga, bei dem nur Goalgetter Lelic fehlte, bot die Emich-Truppe eine kämpferisch ansprechende Leistung. Zwei späte Joker-Tore von Höller und Thaler ermöglichten den Pongauern letztlich aber einen ungefährdeten Sieg.
Austria-Coach Emich setzte seine "Warnung" in die Tat um, schonte vorerst mit Winkler, Neubauer, Feldinger, Pecaranin, Cavic und Goalie Trappl gleich sechs Akteure aus der Stammelf vom 5:2-Sieg gegen Hallwang. Westligist St. Johann war bis auf "Bomber" Lelic komplett.
Dennoch spielten die Hausherren gefällig mit. In Minute 40 stockte den Fans dann das erste Mal der Atem: Nach einem Freistoß von Krimbacher verlängerte Austria-Stürmer Schleindl den Ball ins Tor - allerdings ins eigene. Die Pongauer gingen mit 1:0 in die Pause.
Emich brachte dann Winkler, Feldinger und Neubauer. Das Match bestimmten aber die Gäste, bei denen Sahin und Buchacher über die Flügel ständig für Gefahr sorgten. Hektisch wurde es in den letzten 20 Minuten: Zuerst köpfelte Joker Thaker die Gäste 2:0 (71.) in Front. Die Violetten schlugen aber zurück, nach Rabelbsergers Anschlusstreffer (75.) kam noch einmal Cup-Stimmung in Maxglan auf. Doch Höller (87.) zerstörte mit dem 3:1 Austrias Hoffnungen - der zweite Joker von Aigner stach.
Während St. Johann somit in die vierte Landescup-Runde aufstieg und auch Anif durch einen "Viererpack" von Hübl über den SAK weiterkam, gab es für einen Westligisten eine böse Überraschung: Seekirchen strauchelte durch ein Eigentor bei Erstklässler Schleedorf. Coach Hoffman hatte zwar nur ein verstärktes 1b-Team aufs Feld geschickt, dennoch ist das Ausscheiden für den SVS peinlich.
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