Der Traum der Veranstalter des „Salzburger Stiers“ war es einst, die Sporthalle Alpenstraße bis auf den letzten (Steh-)Platz zu füllen. Bereits im Vorjahr ist diese Vision am Finaltag mit 1.800 Zuschauern wahr geworden, heuer könnte der Ansturm sogar die Kapazitäten des Baus im Süden der Landeshauptstadt sprengen. „Da werden wir dann wohl einige Leute auf dem Dach unterbringen müssen“, scherzte UFC-Obmann Friedrich Pammer.
Bereits gestern bei den Vorrunden-Gruppen C und D waren selbst die Tribünenaufgänge bummvoll. Hauptverantwortlich dafür waren natürlich die Fans der Salzburger Austria, die ihre Helden in die sonntägige Zwischenrunde peitschten. Sogar Westliga-Leader Grödig trotzten die Violetten, die SVG-Trainer Heimo Pfeifenberger im Gegensatz zum Vorjahr nicht mehr mit Schmähungen bedachten, ein verdientes 2:2-Remis ab, und mit dem 6:2 gegen den Landesligisten Hallwang war Platz zwei praktisch fix.
Dass es nicht zu noch mehr reichte, lag am abschließenden 0:0 gegen den HSV. Grödig marschierte nach dem anfänglichen Schock durch: 7:2 gegen den HSV (vier Treffer steuerte Neuzugang Erwin Keil bei), 5:3 gegen Hallwang – beides jedoch, ohne wirklich zu überzeugen. Ausgenommen von diesem Befund sind Neuling Nummer wie, Daniel Kastner, und vor allem der erwähnte Keil, der insgesamt sechs Tore erzielte.
Fredi Zieher der Top-Goalgetter
Noch treffsicherer war in Gruppe C Fredi Zieher, der siebenmal erfolgreich war. Er war freilich de einzige Lichtblick bei Neumarkt, das sich nach einem 1:3 gegen die von Wolfi Schlecht angeführten Eugendorfer mit Pool-Platz zwei begnügen mussten. Vielleicht war das aber auch der Plan des Landesliga-Zweiten und „Stier“-Titelverteidigers, denn nun trifft man in der Zwischenrunde auf Gneis, sonst hätte der Gegner immerhin Puch geheißen. Weitere feststehende Konkurrenten im Kampf um den Finaleinzug: Anif und die Austria sowie Grödig und Kuchl.
Vier weitere Zwischenrunden-Teilnehmer werden heute ab 18 Uhr in den Gruppen E und F ermittelt. In Ersterer ist der SAK gegen Union Hallein, Planfeld und den ASV klarer Favorit. Schwerer dürfte es da schon im F-Pool der FC Hallein haben, denn mit Grünau und Bergheim stehen ihm zwei nicht zu unterschätzende Hallen-Mannschaften gegenüber.
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