Mit einem leistungsgerechten 1:1 endete das Westliga-Derby zwischen Austria Salzburg und Anif. Damit gingen zwei Super-Serien zu Ende. Die Austria musste erstmals seit dem Aufstieg Heimpunkte abgeben. Und Anifs Torsperre endete nach 413 Minuten. Neumarkt überraschte mit einem 1:0-Sieg bei den Wacker-Amateuren.
Austria ließ Anif vor der Pause nicht ins Spiel kommen, brachte aber auch selbst lange nichts Zwingendes zu Stande. Elfer-Alarm gab es nach 15 Minuten, doch Schiri Brugger ließ bei einem strittigen Zweikampf zwischen Anifs Heidlmayr und Austrias Mayer weiterspielen - zum Unmut der 1400 Fans, die schon zuvor ein riesiges Plakat ausgerollt hatten: "Ihr habt eure Seele dem Teufel verkauft". Ein "Seitenhieb" Richtung Anif, das seit heuer Red-Bull-Kooperationspartner ist.
Richtiger Jubel entbrannte erst nach 39 Minuten: Da stellte Mayer nach super Vorarbeit von Vujic auf 1:0. Anif-Goalie Ebner war erstmals nach 413 Minuten geschlagen. Nach der Pause hätte die Austria durch Mayer (55.) und Vujic (68.) die Vorentscheidung erzwingen können. Doch Anif wurde mit dem eingewechselten Stürmer Celebic viel gefährlicher, kam durch einen Enzenberger-Schuss (67.) zum 1:1. Eine Huber-Glanztat gegen Hübl (72.) verhinderte Anifs 2:1, Celebic (88.) hatte später ebenso den Matchball auf dem Fuß. "Ein gerechtes Remis", waren sich Anif-Coach Hofer und Austria-Trainer Emich einig.
Neumarkt sorgte nach zwei deftigen Auswärtspleiten für eine Überraschung: Mit dem 1:0 bei den Wacker Amateuren gelang der dritte Saisonerfolg. Madlmayr sorgte per sensationellem 30-Meter-Heber in einem ausgeglichenen Match fürs Goldtor.
St. Johann gelang bei den Altach Amateuren (0:0) wieder kein Tor, zeigte sich aber im Vergleich zu den letzten Darbietungen verbessert.
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