Landesliga. Austria Salzburg empfängt zum Saisonfinale auf der Sportanlage Maxglan den ASK/PSV. Danach wird ausgiebig gefeiert.
Es ist schon etwas bizarr, dass der ASK just am letzten Spieltag der 1. Fußball-Landesliga zur groß angelegten Meisterparty der Salzburger Austria auf „seine“ Sportanlage nach Maxglan zurückkehrt. Für Walter Fuchsbauer, den Präsidenten der neu gegründeten Spielgemeinschaft ASK/PSV, ist es ein emotionales Gastspiel. Wehmütig sei er jedoch nicht. Und das, obwohl er auf der ehemaligen ASK-Anlage jeden Winkel und wohl auch jeden einzelnen Rasenziegel kennt.
„Dieses Kapitel ist für mich endgültig abgehakt. Natürlich werden gewisse Erinnerungen aufgefrischt, wir fühlen uns beim PSV aber sehr wohl und konzentrieren uns voll und ganz auf die Zukunft“, sagte Fuchsbauer, der nach dem Konkurs des Vereins, der Übernahme der Sportanlage durch den ASKÖ-Landesverband und den gegenseitigen Beschuldigungen mit Franz Karner ein Hausverbot auferlegt bekam. Bis heute ist das Hausverbot der ASKÖ gültig, gegen die Austria will sich Fuchsbauer dieser widersetzen.
Auch für Austria Salzburg ist das heutige Heimspiel gegen den ASK/PSV nicht ein Duell wie jedes andere. Die Violetten rechnen nach dem Titelgewinn in der Vorwoche mit einem Rekordbesuch. Unmittelbar nach dem Match (Anpfiff 15.30 Uhr) steigt im Festzelt die Meisterparty. Ab 19.30 Uhr wird nicht nur die erfolgreiche Landesliga-Mannschaft geehrt, auch die 1b in der 3. Klasse sowie die U10 eroberten in der abgelaufenen Saison den Titel.
Für Nostalgiker: Auf der Bühne wird neben den aktuellen Austria-Kickern der österreichische Juniorenmeister des Jahres 1974 stehen, der den ersten bundesweiten Titel für die Austria erobert hatte (u. a. mit dabei Karl und Ferdinand Hodits, Hans-Peter Berger sen., Helmut Rothe, Thomas Selner und der damalige Trainer Wilfried Ulamec). „Es freut mich, dass wir bei der Meisterfeier die Brücke zwischen der jungen und der alten Austria schlagen können“, sagte der sportliche Leiter Gerhard Stöger.
Verabschiedet werden Publikumsliebling Mario Schleindl (zu Eugendorf), Robert Oberhauser (zu St. Johann), Stefan Leitner (zu Bergheim) und Ivan Pecaranin (noch offen).
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| Die Geschichte der Salzburger Austria - von 1933 bis heute. |










