Didi Emich nach dem 1:2: „Brauchen keine Erlebnisse, sondern Ergebnisse“
Der Austria gebührt Lob: Weil sich der Westliga-Aufsteiger gegen das von Wattens angedrohte Nichtantreten wehrte, somit auch nicht in den Genuss einer 3:0-Strafverifizierung kam und die Entscheidung lieber auf dem sportlichen Weg suchte, steht man nun mit leeren Händen da. Die Violetten verloren am Samstag das unter einem enormen Sicherheitsaufwand ausgetragene Spitzenspiel der zehnten Runde bei Titelanwärter Wattens mit 1:2. Zur Pause lagen die Salzburger durch ein Tor von Mittelfeldspieler Peter Urbanek noch mit 1:0 voran und auch in der zweiten Hälfte versteckte sich die Austria nicht. Am Ende war Wattens allerdings abgeklärter – und glücklicher. Martin Weissenbrunner und Alexander Hörtnagl trafen für die Tiroler nach der Pause zum 2:1-Endstand.
Didi Emich, der Trainer von Austria Salzburg, resümierte trotz der Niederlage zufrieden: „Die Leistung war super. Die gesamte Mannschaft hat einen sehr starken Eindruck hinterlassen und den Gegner phasenweise sogar beherrscht.“ Mit dem Resultat haderte freilich auch er. „Wie heißt es so schön: Ein Fußballverein braucht keine Erlebnisse, sondern Ergebnisse“, meinte Emich.
Wie schon gegen Dornbirn (2:5) und Anif (1:1) habe seine Elf auch gegen Wattens eine starke Performance abgeliefert, unter dem Strich allerdings nur einen einzigen Zähler aus diesen drei Spielen geholt. Emich: „Wir befinden uns momentan noch in einer Lernphase. Wenn wir daraus gelernt haben, werden wir uns auf diesem Niveau einzementieren.“
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