„Festung Maxglan“ hielt – 1:0-Sieg mit zehn Mann gegen Union Innsbruck
Der erste Saisonabschluss ohne Meisterfeier für die Salzburger Austria seit der Neugründung, dazu mit 35 Grad und heftigem Wind Sommerfußball-Bedingungen: Die Emich-Elf hätte sich beim Besuch von Union Innsbruck in der Schlussrunde einen geruhsamen Samstagnachmittag genehmigen können.
Aber es gab dann doch noch einiges zu erledigen. Zum einen für den Austria-Anhang, der die monatelange Komödie um das Hinspiel mit deftigen Kommentaren und Stinkefinger-Choreografie abrundete. Die Kicker in Violett wiederum kämpften doch noch um eine Art Meistertitel, nämlich Rang eins in der Heimtabelle. Die Betonung liegt auf „kämpfen“. Denn nach der Führung per Kopf durch Ousman Sonko Pa (18.) und Gelb-Rot für den selben Spieler (31.) musste sich die Austria aufs Kontern verlegen. Die Führung wackelte bei einem Stangenschuss von Milenkovic (47.) und bei Reifeltshammers Kopfabwehr auf der Linie (51.).
Gefeiert wurde dann auch Marko Vujic, der sich mit 22 Treffern die Torschützenkrone holte. Und wenn die Austria-Spieler nur annähernd so ehrgeizig sind wie ihr Trainer Dietmar Emich („Ich hatte eigentlich für heuer Platz drei im Auge“), dann steigt in Maxglan schon nächstes Jahr wieder eine Meister feier.
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