Seit Wochen wurde in der Westliga über das "Risiko-Spiel" Wattens gegen Austria debattiert und gestritten. Die 400 violetten Fans verhielten sich aber anständig, sorgten bei der unglücklichen 1:2-Niederlage nur für ein akustisches Feuerwerk. Anif deklassierte Hard 4:1, Neumarkt schlug Höchst 1:0.
Austria präsentierte sich im "Hochsicherheitstrakt" zu Wattens stark, musste die Heimreise trotz 1:0-Führung ohne Punkte antreten.
Angepeitscht von rund 400 violetten Anhängern, die entgegen der Wattener Befürchtungen nur akustisch für Wirbel sorgten, diktierte die Emich-Truppe das Match: Winkler vergab nach Urbaneks Kopfball-1:0 eine Groß-Chance aufs 2:0. Mit zwei "Blitztoren (59., 62.) stellte dann der Leader die Weichen auf Sieg: "Wir waren das bessere Team", war Austrias Sportlicher Leiter Stöger nicht unzufrieden.
Anif fuhr zu Hause gegen Hard einen glatten 4:1-Sieg ein. Lediglich in der Anfangsphase hatte Anif Probleme, da gelang den Gästen durch Sutter das 1:0 (9.). Nach Celebic' Ausgleich per Ferse (37.) spielten nur mehr die Hausherren, siegten dank eines Enzenberger-Doppelpacks und Scherz Tores 4:1. "Wir hätten noch mehr Treffer erzielen müssen", war Coach Tom Hofer nicht restlos zufrieden.
Neumarkt feierte gegen Schlusslicht Höchst einen schmeichelhaften 1:0-Erfolg. Trainer Hans Hajek gestand nach dem Goldtor von Joker Makonjic: "Wir hätten heute verlieren müssen - die Leistung war schlecht!"
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