Beim Oberndorfer Stadt-hallencup trifft die neue Austria heute auf das "Team Salzburg 94" mit Franz Aigner, der sich von Red Bull endgültig trennte.
HERBERT STRUBERSalzburg (SN). Die Serie der Fußball-Hallenturniere in Salzburg wird heute mit dem 4. Oberndorfer Asmus-Stadthallencup (9 bis 18.30) fortgesetzt. Und dabei hat das Team Salzburg 94 die letzte Chance, einen der drei im Vorjahr errungenen Titel zu verteidigen. Denn sowohl in Straßwalchen (Platz vier) als auch vor einer Woche beim HSV-Turnier in Wals (Finalniederlage gegen Anif) wurden Heimo Pfeifenberger und Co. enttrohnt. "Ich glaube, dass es diesmal noch schwieriger wird", meinte Pfeifenberger, der mit seinem Team in der Gruppe B (ab 12.30) unter anderem auf Austria Salzburg trifft. Das brisante Duell der alten und neuen Violetten sollte allerdings klar an die Altstars gehen. Denn die Austria tritt nur mit einer verstärkten U-23-Mannschaft an, weil sie am Freitag noch in der Vorrunde zur Hallen-Landesmeisterschaft engagiert war.
Beim Titelverteidiger fehlen Feiersinger, Baumgartner und Fürstaller. Mit Pentz im Tor, Pfeifenberger, Aigner, Stadler, Laessig, Szewczyk und Glieder hat das 94er-Team aber noch immer genügend klingende Namen dabei. Roman Szewczyk ist zugleich Betreuer des in Gruppe A engagierten BNZ-U-17-Teams. Ex-Amateure-Coach Franz Aigner hat sich per 1. Dezember nun endgültig von Red Bull getrennt. Der Pongauer war nach vier Westliga-Runden von Thorsten Fink auf der Betreuerbank der Jungbullen abgelöst worden. Sein Vertrag wäre noch bis Juni 2007 gelaufen. "Für mich ist diese Lösung besser, weil ich im Frühjahr wieder als Trainer arbeiten will. Es gibt auch schon Angebote", meinte Aigner, der 2007 auch mit der UEFA-Profi-Lizenztrainerausbildung beginnt.
Einer seiner Ex-Schützlinge bleibt hingegen weiter bei Red Bull: Peter Orosz, der Angebote aus der Bundesliga vorliegen hat, wird laut Sportdirektor Kreuzer den Verein nicht verlassen.
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