Erstmals in der Tradition des Wallersee-Cups gab es gestern keinen Sieger: Ein hereinbrechendes Gewitter setzte die Flutlichtanlage außer Gefecht - acht Minuten vor Ende der letzten Vorrundenpartien brach der Veranstalter ab. Das Finale stand da schon fest: Neumarkt gegen Straßwalchen. Die Austria ging leer aus.
Miro Bojceski hat noch eine Menge Arbeit vor sich. In den 82 Seekirchner Cup-Minuten lief bei der Austria noch nicht gar so viel zusammen. Auch, weil Rottensteiners Genieblitze vorne keine Abnehmer fanden. Da hielt sich denn auch seine Wiedersehensfreude mit dem Ex-Klub Neumarkt in Grenzen. Während nach Zuspiel von ihm Lenz kläglich scheiterte, Würnstl am Fünfer den Kopf nicht an den Flankenball bekam, besorgte Fenninger das Goldtor zum Neumarkt-Sieg.
Zusammen mit dem torlosen Remis gegen die Köstendorfer, die danach auch der Austria ein 0:0 abtrotzten, reichte dieses für Neumarkts Finaleinzug im Cup. Für die Meisterschaft such der Landesliga-Favorit aber noch einen Stürmer. Testpilot Eberharter kommt dafür kaum in Betracht, der BNZ-Boy drängte sich nicht auf.
Westligist Seekirchen indes blamierte sich gegen ein Landesliga-Duo bis auf die Knochen: Dem 0:2 gegen Straßwalchen folgte ein 0:1 gegen Hallwang.
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