Jungbullen bei "Stier" die Gejagten
02. Jänner 2007 | 10:00
Erwin Keil führte die Red Bull Amateure 2006 zum Sieg beim "Stier". Heuer sieht er Grödig, Neumarkt, Anif und das Team 94 als die größten Konkurrenten.
HERBERT STRUBER
Salzburg (SN). Mit den Vorrundengruppen A und B beginnt heute, Dienstag (ab 18), in der Sporthalle Alpenstraße der Höhepunkt der Salzburger Fußball-Hallensaison: Der 26. UFC-Puma-Hallencup um den "Salzburger Stier".
Nach vier Vorrundenspieltagen und der Finalrunde wird der Sieger am Samstagabend feststehen. Und es liegt auf der Hand, dass der Titelverteidiger und Winterkönig in der Fußball-Westliga, die Red Bull Amateure, als großer Gejagter in das Turnier geht. Auch wenn Trainer Thorsten Fink auf eine spezielle Vorbereitung in der Halle verzichtete und viele Spieler (darunter die Routiniers Hütter und Kitzbichler) schonen wird, müssen die Amateure mit der Favoritenrolle leben. Denn mit Keil, Öbster, Prenn, Vujic oder Eisl im Tor sind noch genügend Hallenspezialisten auf dem Parkett.
Allen voran steht Erwin Keil, der im Vorjahr zum besten Spieler der Veranstaltung gewählt wurde und sich mit 17 Treffern die Schützenkrone sicherte. "Ich freue mich schon auf das Turnier, es ist sicher das beste dieser Saison", meinte der Pongauer, der am Mittwoch in der Gruppe D auf den FC Hallein, Bad Vigaun und den ASV Taxham trifft. Die Vorrunde sollte für die Amateure somit kein Problem sein. Aber wen schätzt Keil als größte Konkurrenten ein? "Ich glaube, dass Grödig, Neumarkt, Anif und das Team 94 gute Chancen auf den Titel haben", meinte der 26-Jährige. Westliga-Konkurrent Grödig muss zwar auf Bojceski, Tormann Ebner, Voitswinkler und Alicehajic verzichten, hat sich aber speziell in der Halle vorbereitet. Betreut wird Grödig von "Co" Franz Fegg, da Trainer Edi Glieder im 94er-Team um Salzburgs Jahrhundertspieler Heimo Pfeifenberger kickt.
Austria greift Freitag ins Geschehen ein
Die 94er-Truppe (ohne Neo-Oberndorf-Coach Otto Konrad im Tor) hat am Donnerstag allerdings mit dem fünffachen Stier-Sieger FC Puch, Eugendorf und Grünau in Gruppe F harte Konkurrenz. Nur die besten zwei kommen weiter.
Beim am Donnerstag in der Gruppe E engagierten Landesliga-Winterkönig Neumarkt tummeln sich die Hallenspezialisten (Bischof, Rottensteiner, Lapkalo, Zieher), die Flachgauer sind daher nicht umsonst ein ganz heißer Tipp. Anif ist in der Halle traditionell stark und sollte am Freitag in der Gruppe G keine Probleme haben. Am Freitag ist in der Gruppe F auch erstmals die Einser-Garnitur der Austria im Einsatz, die den Veranstaltern eine volle Halle bescheren wird. Größter Konkurrent in der Gruppe H ist für die Kofler-Schützlinge Westligist Seekirchen, der allerdings ohne Planötscher, Schmidt und Hoffmann auskommen muss. Coach Nobis gibt dafür Legionär Jan Urban noch eine Chance.
In den heutigen Gruppen A und B wollen die Landesligisten Henndorf und Oberndorf (die Torhüter David Lederer von Eugendorf engagierten) sowie der SAK und ASK ihrer Favoritenrollen gerecht werden.
© SN/APA
Violette Chronik![]() |
| Die Geschichte der Salzburger Austria - von 1933 bis heute. |










