Toptransfer. Austria Salzburg geht verstärkt in die Westliga-Saison. Mit Ousman Sonko Pa kommt ein Mann mit Bundesligaerfahrung.
Im ersten Westligajahr schlug sich die Austria bisher sensationell. Die Violetten mischten im vergangenen Herbst permanent an der Spitze mit. Das Ziel Klassenerhalt ist schon längst erreicht. Trainer Dietmar Emich formte eine Mannschaft, die kaum Leistungsschwankungen unterlag. Und der Traditionsklub wird noch gestärkt in die Frühjahrssaison gehen. Mit dem Gambier Ousman Sonko Pa verpflichteten die Salzburger einen Topabwehrspieler.
Emich zeigte sich, nachdem der 26-Jährige für eineinhalb Jahre unterschrieben hatte, hoch erfreut. „Normal bekommt man so einen Spieler nicht in die Regionalliga. Aber Sonko wollte unbedingt zur Austria. Er hat einige Angebote von Klubs aus der Ersten Liga ausgeschlagen“, betonte Emich. Sonko sammelte in den vergangen Jahren nach seinem Abgang von den Red Bull Amateuren Bundesligaerfahrung in Altach und in Kapfenberg. „Er hat zuletzt wenig gespielt, aber ich bin überzeugt, dass er in kürzester Zeit unser Defensivspiel lenken wird“, sagte Emich, der Sonko als Innenverteidiger sieht. „Aber er kann defensiv viele Positionen übernehmen. Das ist wichtig für uns“, erklärte der Austria-Trainer. „Sonko ist auf dem Platz ein echter Krieger, der keinem Zweikampf aus dem Weg geht und weder sich noch seine Gegner schont. Viele Stürmer werden sich an ihm die Zähne ausbeißen. Seine Einstellung ist vorbildlich“, lobte Emich seinen neuen Schützling.
Im Hallenfinale nur als Fan
Heute, Samstag, beim Finale der Salzburger Hallenfußball-Landesmeisterschaft (Sporthalle Alpenstraße, ab 10 Uhr) wird der neue Austrianer seine Violetten nur als Fan unterstützen. „Wichtig ist, dass sich keiner verletzt. Der Spaß soll im Vordergrund stehen. Aber um den Titel wollen wir schon mitkämpfen“, betonte Emich. Wie auch Ligarivale Anif. „Unsere Neuzugänge haben noch keine Spielgenehmigung. Dennoch sollten wir stark genug sein, um eine gute Rolle zu spielen“, sagte Anif-Trainer Thomas Hofer. Emich schiebt die Favoritenrolle den Anifern in die Schuhe. „Anifs Kader ist qualitativ so hochwertig, dass es überhaupt keine Rolle spielt, wenn einige Stammkräfte fehlen.“
SFV-Hallenlandesmeisterschaft, Finale: Gruppe A: Anif, Hollersbach, Golling, Berndorf; Gruppe B: Austria Salzburg, St. Johann, Eugendorf, Eugendorf 1b. Die beiden Erstplatzierten jeder Gruppe steigen in das Semifinale auf.
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| Die Geschichte der Salzburger Austria - von 1933 bis heute. |










