In souveräner Manier konnte Westligist Austria Salzburg am Sonntag das Stadtfinale der Hallen-Landesmeisterschaft in der Sporthalle Alpenstraße für sich entscheiden. Die Violetten gewannen alle vier Spiele und qualifizierten sich damit souverän für das Landesfinale am kommenden Wochenende.
Der von SFV-Funktionär Kurt Pflanzer erhoffte Zuseher-Ansturm blieb aus, ein Großteil der Austria-Anhänger boykottierte die Hallen-Landesmeisterschaft. „Es handelt sich mehr oder weniger um eine Pflichtveranstaltung für Mitgliedsvereine des SFV“, ließen die violetten Fanklubs in einer gemeinsamen Internet-Aussendung kein gutes Haar am Salzburger Fußballverband. Dementsprechend spärlich waren die Tribünen am Finaltag auch besetzt, knapp 200 Zuseher verirrten sich in die Sporthalle Alpenstraße.
Die Mannschaft der Austria ließ sich von der Tristesse auf den Rängen aber nicht anstecken: Vier klare Siege gegen die Spielgemeinschaft ASK/PSV, ASV Salzburg, SAK 1914 und den Lieferinger SV brachten nicht nur überlegen den Stadtmeister-Titel, sondern auch die Qualifikation für das Hallen-Landesfinale am kommenden Samstag. „Wir hatten einige junge Spieler dabei, die ihre Sache jedoch gut gemacht haben“, war Trainer Didi Emich zufrieden.
SAK enttäuschendEnttäuschend verlief das Turnier für Mitfavoriten und Stier-Sieger SAK 1914. Die Nonntaler konnten in keiner Phase an die starken Leistungen beim „Salzburger Stier“ anknüpfen und gewannen lediglich zwei Spiele. Das Prestige-Duell gegen die Salzburger Austria verloren die Blau-Gelben jedoch unglücklich mit 2:4. Erst eine unnötige Zeitstrafe von Schlussmann Vincetic ließ die Partie zu Gunsten der Violetten kippen. Auch Golling im LandesfinaleNeben Austria Salzburg konnte sich am Sonntag als letztes Team der SC Golling für das Landesfinale am 22. Jänner qualifizieren. Die Tennengauer konnten das Bezirksfinale in Rif für sich entscheiden. Dem Finaltag blickt Emich mit geringen Erwartungen entgegen: „In erster Linie hoffe ich, dass meine Spieler sich nicht verletzen. Ich halte von dem Turnier in der jetzigen Form nicht allzu viel, der Modus ist zu langatmig.“
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