Austria Salzburg hat das Urteil der Regionalliga-Kommission angefochten. Zunächst gab sich der Verein mit der abgesagten Westliga-Begegnung mit Union Innsbruck zufrieden.
Austria Salzburg gibt sich nicht mit der Neuaustragung der zunächst abgesagten Westliga-Begegnung mit Union Innsbruck zufrieden. Der Vereinsvorstand begrüßte in einer Sitzung am Dienstagabend ausdrücklich die Entscheidung der Westliga-Kommission, die vom Strafsenat des Tiroler Fußballverbands angeordnete Beglau bigung des Spiels mit 3:0 für Union Innsbruck aufzuheben. Das reicht der Austria aber nicht, zumal bei der Neuaustragung die eigenen Fans ausgesperrt blieben. Nun muss der Rechtsmittelsensat des ÖFB eine endgültige Entscheidung treffen.
Der Austria-Vorstand vertritt die Auffassung, die alleinige Schuld für die seinerzeitige Spielabsage liege bei den Innsbruckern. Er befürchtet auch negative Beispielfolgen, sollte das Urteil Bestand haben. Dann könnten Vereine, die mit fadenscheinigen Begründungen Spiele absagen wollen, auf eine für sie günstige Entscheidung am grünen Tisch hoffen.
Violette Chronik![]() |
| Die Geschichte der Salzburger Austria - von 1933 bis heute. |










