6:0 (2:0) der Kofler-Elf beim Premierenspiel in der 2. Klasse Nord A
ANDREAS WIDMAYERSalzburg (SN). Im Landescup war der neu gegründete SV Austria Salzburg gegen Anif noch mit 0:6 untergegangen. Bei ihrem allerersten Spiel im neuen Betätigungsfeld 2. Klasse Nord A drehten die Violetten den Spieß aber um und schickten den Lieferinger SV am Samstag mit dem selben Ergebnis in die Kabine. Angefeuert von einem 400 Stimmen starken, violetten Fanchor ("Wir bleiben euch treu - was immer auch passiert") untermauerte die von Gustl Kofler trainierte Austria, dass sie wohl zu stark für diese Liga ist. Ex-West- und Landesligakicker wie Pecaranin, Borozni oder Witosek hatte den aufopfernd kämpfenden LSV auf dessen Anlage stets im Griff; beim 6:0 (2:0) haperte es einzig mit der Chancenauswertung.
Kurios: Just der starke Libero Wolfgang Würnstl war es, der per Kopf den Torreigen eröffnete (2.) und wiederum mit einem Kopfballtor den Schlusspunkt zum 6:0 setzte (75.). Nach der frühen Führung schien es, als ob Austria Salzburg den Gegner mit Haut und Haaren fressen wollte - doch Ex-Hallwang-Stürmer Damir Borozni allein verhaute drei Topchancen, ehe ihm kurz vor der Pause doch noch das 2:0 gelang (43.). Austria-Goalie Alex Trappl war über 90 Minuten quasi arbeitslos - nur kurz vor Seitenwechsel musste er sich gegen den heranstürmenden Lieferinger Eren Uygur auszeichnen.
Zwischen der 46. und 62. Minute zeigte der Klassenkrösus, der so schnell wie möglich in die Landesliga will, welches Potenzial in ihm steckt: Andi Laner (Heber aus 20 Metern) und zwei Mal Mario Schleindl (nach Idealpässen von Borozni und Pecaranin) erzielten herrliche Tore.
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