Die Trennung zwischen dem PSV und der "neuen" Austria ist vollzogen. Die Austria baut ein eigenes Team auf, das von "Gustl" Kofler trainiert wird.
HERBERT STRUBER Salzburg (SN). Der Vorstand des "neuen" SV Austria Salzburg fasste eine weitreichende Entscheidung: In der kommenden Saison folgt ein völliger Neustart, aller Voraussicht in der 2. Klasse. Damit wurde die Trennung vom PSV Salzburg, der mit kräftiger violetter Fanunterstützung zum Klassenerhalt in der 1. Landesliga getrieben wurde, endgültig vollzogen. Der "Bruch" mit dem PSV-Gesamtverein erfolgte bei der nicht gerade reibungsfrei verlaufenen Generalversammlung Anfang Juni, als den "Violetten" mitgeteilt wurde, dass sie am PSV-Platz nicht erwünscht sind.
Zwar gab es inzwischen mit PSV-Präsident Ernst Strasser wieder eine Annäherung, doch die Zukunft schien der neuen Austria zu unsicher. Deswegen folgte der Schritt in die Eigenständigkeit. Bereits im April wurde in weiser Voraussicht der Verein "SV Austria Salzburg" beim Salzburger Fußballverband angemeldet. "Uns wurde vom SFV zugesichert, dass wir in der 2. Klasse beginnen können", betont Moritz Grobovschek, der Vorstandsvorsitzende der Austria. Doch nicht einmal das ist sicher. Auf Grund vieler Neueinsteiger ist derzeit ein Start in der 3. Klasse nicht ausgeschlossen.
Dafür steht der Trainer schon fest: Mit August "Gustl" Kofler übernimmt ein Ex-Austrianer (er spielte 1986/87 für die Violetten) das Amt. Der 47-Jährige, der auch mit dem SAK verhandelt hatte, baut ein komplett neues Team auf, das am Postplatz trainieren und am SAK-Platz spielen soll. Erste Neuverpflichtung ist Libero Wolfgang Würnstl, den Kofler von seinem Ex-Klub Freilassing "mitnahm". Der PSV wird in der nächsten Saison auf jeden Fall eine Mannschaft in der 1. Landesliga stellen - mit welchen Spielern und mit welchem Trainer ist noch ungewiss.
ASK lieferte alle Unterlagen fristgerecht Auch der konkursgefährdete ASK wird der 1. Landesliga angehören. Die vom SFV geforderten Garantien des Masseverwalters und des ASKÖ-Landesverbandes als Eigentümer der Anlage wurde fristgerecht eingebracht.
© SN/APA.
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