Die Salzburger haben in einer Vorstandssitzung entschieden, das Urteil der Regionalliga-Kommission im Fall Union Innsbruck gegen Austria Salzburg nicht zu akzeptieren. Die letzte Entscheidung liegt nun beim Rechtsmittelsenat des ÖFB.
Die Regionalliga-Kommission hatte zwar die 3:0-Strafverifizierung und die Geldstrafe für Austria Salzburg aufgehoben, bei der geplanten Neuaustragung wären aber die Fans der Salzburger ausgeschlossen gewesen, jene von Union Innsbruck hingegen nicht. Die Verantwortlichen des Aufsteigers bringen den Fall nun vor den ÖFB, um endgültig Klarheit zu schaffen. Mit einer Entscheidung ist in absehbarer Zeit zu rechnen.
Austria Salzburg-Trainer Didi Emich:
"Es kann keine Verurteilung ohne Schuld geben, das ist ein Grundgesetz. Da kann sich auch niemand darüber hinwegsetzen und wir haben beschlossen, das Urteil der Regionalliga-Kommission anzufechten. Ich hoffe auf eine schnelle Abhandlung, denn wir alle brauchen endlich Klarheit in dieser Angelegenheit."
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