Die Violetten planen nach dem Schützenfest in Mattsee für die 1. Klasse
Salzburg (SN). Was Red Bull Salzburg bislang verwehrt blieb, gelingt der Salzburger Austria auf Anhieb: Die Violetten können auch als frisch gebackener Meister der 2. Klasse Nord A gewinnen. „Es war wie eine Party für uns, bei der niemand den Schlusspfiff erwarten konnte“, beschrieb Wolfgang Monger das 90-minütige Schaulaufen seiner Austria in Mattsee.
Der 4:0-Sieg vor 900 Fans geriet fast zur Nebensache. Die Mannschaft von Gustl Kofler stand nach der Heimpleite von Michaelbeuern gegen Unken bereits vor dem Anpfiff als Meister fest. Trotzdem ließen es sich Schleindl, Borozni und Co. nicht nehmen, die Meisterfeier mit vier Toren zu versüßen. Den Anfang machte Mario Schleindl, der schon in der 7. Minute ein Geschenk von Mattsee-Tormann Fink dankend annahm. Eine Chance von Mattsees Alahattin Aksuoglu wenig später sollte die einzige der Gastgeber bleiben. Nach dem Platzverweis für Mattsees Fischinger (32.) spielte nur noch die Austria. Schleindl schoss sein Team noch vor der Pause mit seinem 30. Saisontreffer 2:0 in Führung. Nach Wiederbeginn trafen noch Damir Borozni und Oliver Trappl. Zusammen hält das Trio nun bei 56 Toren. Dazu scheiterte Austria-Goalie Alex Trappl noch bei einem Elfmeter an seinem Gegenüber.
Nach dem Schlusspfiff und ausgelassenen Feiern mit den Fans, blickten die Austria-Verantwortlichen schon in die Zukunft, die 1. Klasse Nord: „Wir wollen so viele Spieler wie möglich halten, dazu noch einige Verstärkungen holen“, meinte Monger. Das dürfte auf Grund der violetten Euphorie kein Problem sein.
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