Austria Salzburg will so rasch wie möglich in den bezahlten Fußball – dazu braucht es aber eine würdige Spielstätte, die die Fanmassen aufnehmen kann. Maxglan ist nur für 1.550 zugelassen, platzt schon aus allen Nähten. Jetzt liegen Pläne für ein "Salzachstadion" in Liefering vor. "Nix ist fix", sagt dazu Bürgermeister Heinz Schaden.
Dort, wo die Lieferinger Vereine ASVÖ und LSV ihre Plätze haben und früher einmal auch das "Spaßbad" der Stadt angedacht war, soll der neue violette Fußball- Tempel erstehen. Nicht in den Dimensionen der Red- Bull- Arena natürlich. Ein Stadion für 6.000 Zuschauer. Mit ebenso vielen rechnet die Austria in der Zukunft. Die soll nach den sportlichen Plänen schließlich Erste Liga und danach sogar Bundesliga heißen.
"Spätestens 2015 muss die Austria raus aus Maxglan. Gespräche um Liefering werden geführt", bestätigte Bürgermeister Schaden. Er gibt allerdings auch zu bedenken: "Es wird nicht einfach, es sind dort einige Vereine daheim."
10 Millionen soll Projekt kosten
Und darüber hinaus ist die ganze Angelegenheit ja auch eine finanzielle Frage. Die Kosten für das derzeit von den Violetten forcierte Projekt belaufen sich auf rund zehn Millionen Euro. Nur für den Bau. Weitere vier Millionen wären für die Restrukturierung der jetzigen Lieferinger Sportplätze in die Hand zu nehmen. Auch wenn die Austria für die Hälfte selbst geradestehen will: Die politische Debatte darüber wird nicht ausbleiben, Widerstände ebenso wenig. Ein großes Fragezeichen. In Schadens Diktion: "Nix ist fix…"
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