Mit einem souveränen 5:0 gegen Seekirchen stürmte Austria Salzburg an die Tabellenspitze. Der Sieg war nie in Gefahr, der Aufsteiger befindet sich weiter auf einem sportlichen Höhenflug.
Das Nachtragsspiel der vorgezogenen 15ten Runde zwischen der Salzburger Austria und dem SV Seekirchen, das vor acht Tagen dem Regen zum Opfer fiel, wurde mit zehnminütiger Verspätung angepfiffen. In den Reihen der Rot-Weissen befanden sich mit Stanislav Vasilj und Maxl Scharrer zwei Spieler mit violetter Vergangenheit. Und auch der sportliche Leiter war ein alter Bekannter: Toni Feldinger, seines Zeichens in der abgelaufenen Saison noch im Kader des Gegners. Er ließ sich diese Gelegenheit natürlich ebenfalls nicht entgehen und nahm auf der Ersatzbank seiner Schützlinge Platz, ebenso auch Trainer Markus Hoffmann.
Trotz allem oder gerade deswegen wollten sie keineswegs Geschenke verteilen. Mussten sie auch nicht, denn die Mozartstädter starten wie aus der Pistole geschossen. Noch keine zehn Minuten war die Begegnung alt, als es auch schon 1:0 stand. Raphael Reifeltshammer traf nach einem Eckstoss ins lange Ecke.
Die Emich-Elf drückte weiterhin vehement aufs Tempo, kam dem gegnerischen Strafraum immer wieder gefährlich nahe. Aus Sicht der Gäste in der 13. Minute zu nahe:
Dominik Borozni verwertete einen Freistoss aus etwa 17 Metern direkt, Gästekeeper Posch war zwar noch mit der Hand am Ball, konnte ihn aber nicht mehr entscheidend ablenken. Das erste Pflichtspiel-Tor des Neuzugangs mit dern Nummer 11.
Nur wenig später fast das dritte Tor der Austria, Schiedsrichter Gishamer entschied zum Unmut der rund 1000 Fans aber auf Stürmerfoul. Eine halbe Stunde war gespielt, als die Seekirchner erstmals gefährlich vorm gegnerischen Tor auftauchten. Tormann Huber konnte mit einer schönen Parade den Anschlusstreffer verhindern. Fast im Gegenzug spielte aber wiederum die Austria eine Möglichkeit heraus. Lukas Wührer versuchte sich als Distanzschütze, sein Schuss fiel aber zu ungenau aus und konnte Goalie Posch nicht überraschen. Die Violetten blieben weiterhin am Drücker, zählbares gab es aber bis zum Pausenpfiff nichts mehr.
Fazit von Halbzeit eins: Die Heimischen wollten, konnten und machten, die Gäste wollten zwar sichtlich, waren aber ob der Angriffslustigkeit der Austria mit Defensivaufgaben mehr als nur ausreichend beschäftigt!
Zu Beginn von Hälfte Zwei waren die Violetten eher darauf bedacht, Kräfte zu schonen und so entwickelte sich eine nicht wirklich hochklassige, aber unterhaltungsreiche Partie mit Chancen auf beiden Seiten. Einige davon wurden auf Seiten der Städter von Tormann Huber vereitelt, andere von den Emich-Mannen vergeben oder von der Gäste-Verteidigung
entschärft und andere wiederum führten auch zu Toren. So geschehen in Minute 68: Die Rolle des Vollstreckers wurde diesmal von Gabriel Kreuzwirth übernommen, der - auch mit seinem Premierentreffer - die Violetten mit 3:0 in Front brachte.
Die Austria war weiterhin eher auf Sparflamme unterwegs, die Kicker der Wallerseegemeinde bemüht, aber glücklos. Auch ohne wirklich mit Nachdruck zu agieren, war die Emich-Truppe den Gästen am heutigen Abend mehr als nur eine Nummer zu gross. Stefan Federer und Bernd Winkler unterstrichen das noch eindrucksvoll und erhöhen in der Schlussphase - ungeachtet jeglicher Wortwiederholungen - mit ihren Premieretoren noch auf 5:0.
Die Austria bleibt mit dem vierten Sieg im ebensovielten Heimspiel zuhause weiterhin ohne Punktverlust und übernimmt vorübergehend sogar die Tabellenführung in der RLW.
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| Die Geschichte der Salzburger Austria - von 1933 bis heute. |










