Sturm auf die Landesliga
Vier Spiele, vier Siege - die neue Salzburger Austria stürmt Richtung Landesliga zwei. Das Erfolgskonzept der Elf von Coach Gustl Kofler.
Mit Skepsis wurde im Vorjahr die Gründung der neuen Salzburger Austria beäugt. Jetzt sprechen alle von einem Erfolgsprojekt. Die Red-Bull-Abtrünnigen eilen in der 1. Klasse Nord von Sieg zu Sieg. Alle vier Meisterschaftsspiele wurden gewonnen, Torverhältnis 17:1.
In der zweiten Runde des Landescups wurde Landesligist Tamsweg mit 3:0 nach Hause geschickt. Coach Gustl Kofler jubelt: "Obwohl unsere Goalgetter vom letzten Jahr, Borozni und Schleindl, bisher kaum zum Einsatz kamen, haben wir 28 Tore in sechs Partien geschossen. Ich bin mit dem Start sehr zufrieden."
Verstärkung
Um den Aufstieg in die zweite Landesliga zu schaffen wurde der Kader aufgestockt. Mit Csenki und Geier, der sich im ersten Spiel den Mittelfußknochen gebrochen hatte, kamen zwei Akteure vom Westliga-Klub Grödig zu den Violetten. Peter Weiss, letztes Jahr Kapitän in Oberndorf, verstärkt die Abwehr. Im Sturm ist der Niederösterreicher Mario Lenz ein technisch versierter Vollstrecker. Und mit dem 16-jährigen Stefan Federer stieß ein Rohdiamant vom Red-Bull-Nachwuchs dazu.
Zuschauer Boom
Nachdem der UFC-Platz dem neuen Sportzentrum Mitte weichen musste, ist nun der ASK-Platz in Maxglan die neue Spielstätte. Kofler: "Fast wie ein Lotto-Sechser. Die Platzbeschaffenheit und die gesamte Infrastruktur sind perfekt." Zu den Matches strömen im Schnitt 1.500 Zuschauer. Eine Zahl, die sogar die meisten Red-Zac-Klubs vor Neid erblassen lässt.
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| Die Geschichte der Salzburger Austria - von 1933 bis heute. |










