11 Freunde: Gustl Kofler, Sie sind ein erfolgreicher Trainer. Nun trainieren Sie die neugegründete Austria in der untersten Liga.
Gustl Kofler: Die Leidernschaft der Funktionäre, die aus den Fanklubs hervorgegangen sind, hat mich sofort gepackt. Ich musste keine Sekunde überlegen. Hier passiert etwas Einzigartiges, das Zukunft hat.
11 Freunde: Einen Verein zu gründen, ist dennoch viel Arbeit.
Kofler: Es sind total verrückte Arbeitsbedingungen. Wir hatten noch nicht einmal Sportsachen zum Anziehen. Dazu der Zeitdruck für die Zusammenstellung des neuen Kaders.
11 Freunde: Wie stark ist das Team ?
Kofler: Für diese Klasse sind wir zu stark. Wir haben fünf Spieler, die locker Regionalliga spielen könnten.
11 Freunde: Die Mission lautet also: Aufstieg.
Kofler: Natürlich ! Zuerst müssen wir uns mit der letzten Klasse identifizieren. In den nächsten fünf Jahren möchte ich aber jeweils aufsteigen.
11 Freunde: Ein ehrgeiziges Programm. Was stimmt Sie optimistisch ?
Kofler: Wir haben sehr viele Fans, die sich für den Verein zerreißen. Diese gewachsene Fankultur gibt es kein zweites Mal in Österreich.
11 Freunde: Von Ihnen stammt der Satz: "Tradition muss leiden können."
Kofler: In unserer heutigen Zeit sehe ich, dass Traditionsvereine ungerecht behandelt werden. Doch umso enger stehen die Fans zum Verein. Ich bin überzeugt, dass wir mit diesem Motto sehr weit kommen können.
11 Freunde: Gibt es Kontakt zu Red Bull Salzburg?
Kofler: Nein!
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| Die Geschichte der Salzburger Austria - von 1933 bis heute. |










