Ultraviolette Fans aus Italien unterstützten eine müde Austria beim 1:0 im Spitzenspiel gegen Bergheim. Schleindl bei Comeback Matchwinner.
Red Bull Salzburg kämpft um den Einzug in die Champions League, Austria Salzburg um den Aufstieg in die 2. Landesliga. So weit sich die beiden Klubs sowohl sportlich als auch identitätsmäßig voneinander entfernt haben, fallen doch immer wieder Parallelen auf: Schlecht spielen und gewinnen – wohlgemerkt auf den Anspruch des jeweiligen Teams bezogen.
Nicht immer brillierten die Bullen, trotzdem wurden sie überlegen Meister. Dass man nicht jeden Gegner vom Feld schießen muss bzw. kann, erfuhr auch die Austria im Schlager der 1. Klasse Nord gegen Bergheim. Der Elf von Trainer Gustl Kofler (ohne die verletzten Seywald und Borozni) merkte man die Doppelbelastung Cup und Meisterschaft an. Die Bergheimer, dirigiert vom Ex-Austrianer Roman Szewczyk, spielten gefällig mit. In der 24. Minute fiel die Entscheidung: Mario Schleindl, nach wochenlanger Verletzungspause erstmals wieder dabei, verlängerte per Kopf eine Pecaranin-Freistoßflanke zum 1:0. Das Match verlief über weite Strecke spannend mit einem leichten Chancen-Plus für die Austria.
Die Unterstützung der 1400 Fans trug ihres dazu bei, dass die Austria weiterhin ohne Punkteverlust dem Titel entgegen marschiert. Die „Ultras Udine“, eine jahrelange Fangemeinschaft der Salzburger, waren extra aus dem Land des Weltmeisters angereist. „Wir waren nach den harten Matches zuvor sehr müde, daher bin ich mit dem Ergebnis zufrieden“, meinte Coach Kofler.
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