In der Westliga war gestern "Salzburger Tag": Austria schickte Reichenau mit einer 4:0-"Packung" heim nach Innsbruck. Von dort kehrte St. Johann mit einem "Dreier" nach einem 2:1 gegen Union nach Hause. Gesprächsthema bleibt der Vorstandsbeschluss von Wattens, nicht gegen die Austria anzutreten. Austrias sportlicher Leiter Stöger: "Wir fahren auf jeden Fall hin."
St. Johann sorgte bei Union Innsbruck für Salzburger Rache: Die Juniors und Seekirchen hatten auf dem kleinen Platz verloren. Die Pongauer gewannen 2:1 - dank starker Defensive und Toren von Krimbacher und Lelic.
Austria hätte gegen Reichenau noch höher gewinnen können, stellte das Visier jedoch erst nach der Pause "scharf". Der Vujic-Treffer per Elfer (51.) brach den Bann. Der starke Mayer per Kopf (55.), erneut Vujic (67.) und Neubauer (82.) legten vor 1200 Fans nach.
Gesprächsthema bleibt aber der Vorstandsbeschluss von Wattens, das Heimspiel gegen Austria in drei Wochen nicht zu spielen. Aus Angst vor Ausschreitungen nimmt man lieber eine 0:3-Strafverifizierung in Kauf. In dieser Causa sollen nun die Verbandspräsidenten Geisler (Tirol), Lumper (Vorarlberg) und Hübel (Salzburg) tagen. Bei der Austria geht man davon aus, dass noch nicht das letzte Wort gesprochen ist. Der sportliche Leiter Stöger betont: "Wir fahren auf jeden Fall hin, hoffen auf ein Umdenken."
Denn es ist ein Domino-Effekt zu befürchten, möglicherweise schließen sich weitere Klubs an - wie die Innsbrucker Vereine Union und Reichenau, denen von der Stadt untersagt wurde, auf ihren kleinen Heimstätten gegen Austria zu spielen.
Anif Coach Hofer meint: "Vielleicht sollte Wattens im Herbst einen Platztausch vornehmen. Im Frühjahr beruhigt sich die Lage möglicherweise." Für ihn steht heute (18 ) aber das Derby in Neumarkt im Vordergrund: "Wir müssen dort 90 Minuten Gas geben, nicht wie die Juniors Dienstag nur eine Hälfte."
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| Die Geschichte der Salzburger Austria - von 1933 bis heute. |










