Der Bezirksmeister Salzburg-Stadt heißt SV Austria Salzburg. Die Emich-Truppe stieg damit ohne Niederlage ins Landesfinale auf, das am Samstag in der Sporthalle Alpenstraße ausgetragen wird.
"Es war eine kompakte Mannschaftsleistung, da will ich keinen hervorheben", zeigte sich Trainer Didi Emich zufrieden. Einzig die Schiedsrichter bekommen dieses Mal ein Sonderlob: "Bis auf das Spiel gegen den SAK waren die Schiris wirklich gut. Sie haben konsequent die Fouls gepfiffen und damit die Spieler geschützt."
Die Austria ist jedenfalls einer von drei Westligisten in der Finalrunde. Die Gruppe-B-Gegner heißen Eugendorf, Eugendorf 1b und St. Johann. Die Favoritenrolle spricht Emich dem USK Anif zu. "Es ist zwar immer schön, einen Titel zu holen, aber die Hallen-LM ist uns eigentlich egal." Entsprechend wird auch der Kader für Samstag aussehen. "Die jungen Spieler werden in etwa gleich bleiben, bei den Arrivierten bekommt der eine oder andere vielleicht eine Pause." Fix fehlen wird Goalgetter Marco Vujic. "Wir haben ohnehin Probleme bei den Stürmern, da werden wir sicher nichts riskieren."
Mit Modus unzufrieden
Kritik äußert Emich - wie so viele andere auch - am Modus der Hallen-Landesmeisterschaften. "Ich bin mit dem ganzen Turnierprozedere unzufrieden. Es sollten keine 1b-Mannschaften mitspielen dürfen. Die Vereine aus den höheren Ligen sollten verpflichtend junge Spieler einsetzen müssen. Außerdem gehört die ganze LM in einer Woche abgehandelt", so Emich. "Der Landesverband sollte den Fokus mehr auf Futsal legen. Es werden immer nur Ausreden gesucht aber keine Lösungen gefunden. Die Verantwortlichen beim SFV sollten sich einmal selbst hinterfragen."
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| Die Geschichte der Salzburger Austria - von 1933 bis heute. |










