Das im Oktober wegen Sicherheitsbedenken abgesagte Westliga-Fußballspiel Union Innsbruck – Austria Salzburg wird unter Ausschluss der Öffentlichkeit nachgetragen. Das entschied die Regionalliga-Kommission am Freitag.
Die Regionalliga-Kommission verfügte weiters, dass Austria Salzburg und Wacker Innsbruck zu Auswärtsspielen mit jeweils 20 Personen Security anreisen müssen.
In erster Instanz hatte der Tiroler Fußballverband kurioserweise auf eine 3:0-Strafverifizierung für Innsbruck entschieden, weil er die Schuld an der Absage bei den Salzburgern sah. Dagen hatte die Austria-Klubführung Protest eingelegt.
Gegen den nunmehrigen Entscheid kann noch einmal Protest eingelegt werden, dann müsste der ÖFB darüber befinden.
Das Match bei Union war im Oktober abgesagt worden, weil seitens der Stadt Innsbruck Sicherheitsbedenken herrschten. Union Innsbruck trägt seine Heimspiele auf einer für diese Liga zu kleinen Anlage aus und darf dort nur mit Ausnahmegenehmigung Heimspiele in der dritthöchsten Spielklasse austragen. Kurz vor dem geplanten Termin war es beim Spiel zwischen den Wacker Innsbruck Amateuren und Austria Salzburg zu Ausschreitungen gekommen.
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