Spitzenspiel. In einer rassigen Westliga-Partie kamen die 1400 Fans voll auf ihre Kosten und sahen zwei Teams, die sich beim 1:1 nichts schenkten.
Tolle Stimmung, packende Zweikämpfe, die aggressiv, aber nicht unfair geführt wurden – und auch das spielerische Element kam nicht zu kurz. Das Salzburg-Derby zwischen den Westliga-Konkurrenten Austria Salzburg und Anif bot am Samstagnachmittag alle Attribute, die die Herzen der Fußballfans höher schlagen lassen. Nur Sieger gab es keinen, denn das Spiel endete 1:1 (1:0).
„Im Endeffekt müssen wir mit dem einen Punkt zufrieden sein“, zog Austria-Trainer Didi Emich nach dem Schlusspfiff Bilanz. Nachdem die Violetten kurz vor dem Pausenpfiff durch Nico Mayer nach herrlicher Vujic-Vorlage verdient mit 1:0 in Führung gingen und die 419-minütige Torsperre der Anifer durchbrachen, sorgte Ingo Enzenberger in Hälfte zwei für den verdienten Ausgleich der Gäste. In der Schlussphase hätte Anif-Joker Jasmin Celebic der Truppe von Trainer Thomas Hofer der Austria die erste Heimniederlage zufügen können, aber er konnte aus seinen hochkarätigen Chancen kein Kapital schlagen. „Wir waren nach Seitenwechsel im Mittelfeld nicht mehr so aggressiv. Die Anifer haben das dann sehr clever ausgenützt und wir mussten Lehrgeld bezahlen“, erklärte Emich.
Thomas Hofer hatte gemischte Gefühle: „Mit der Leistung in der ersten Halbzeit war ich überhaupt nicht zufrieden. Aber in der Schlussphase waren wir das bestimmende Team und hatten große Chancen auf den Sieg“, betonte der Anif-Trainer, der die Austria auf Augenhöhe mit den Spitzenteams der Westliga sieht. „Die Austria hat eine sehr gute Mannschaft und ist zu Hause eine Macht. Wenn sie es schaffen, auch auswärts voll zu punkten, werden sie zu Saisonende auf einem Spitzenplatz stehen.“
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| Die Geschichte der Salzburger Austria - von 1933 bis heute. |










