Streit. Das populäre Hallenturnier findet heuer ohne die Violetten statt. Trotzdem gibt es Rekordbeteiligung.
Die nicht stattfindenden Partien verursachen Austria Salzburg derzeit mehr Erklärungsbedarf als die gespielten. Nun steht auch fest, dass der Westliga-Klub am „Stier“-Hallenturnier Anfang Jänner nicht teilnehmen wird. Austria-Sportchef Gerhard Stöger nannte eine einseitige Berichterstattung abseits des Sportlichen durch Veranstalter UFC beim Turnier im Vorjahr als Grund für Dissonanzen.
Zur Erinnerung: Im Jänner 2010 hatte die Austria wie gewohnt als Publikumsmagnet gewirkt. Am Rande des Turniers gab es aber einen Eklat, weil ein Austria-„Fan“ den Grödig-Stürmer und Ex-Violetten Mersudin Jukic attackiert hatte. Als Reaktion darauf hatten Funktionäre anderer Klubs ihr Antreten infrage gestellt, sollte die Austria für 2011 wieder eingeladen werden.
„Ein klärendes Gespräch mit Fritz Pammer vom UFC kam leider erst dieses Wochenende zustande“, sagt Gerhard Stöger. „Dabei haben wir von uns aus erklärt, dass wir nicht teilnehmen. Schade, denn ich stehe total auf die Halle und wir hätten eine gute Truppe gestellt.“
Streitpunkte wie „den einen oder anderen geworfenen Bierbecher“ will der Austria-Sportchef gar nicht in Abrede stellen, aber: „Da wurde einiges auch schlimmer dargestellt, als es wirklich war.“ Umgekehrt habe der Veranstalter verabsäumt, Alkoholisierte am Eintritt zu hindern. Fritz Pammer erklärte auf SN-Anfrage: „Es ist schade, dass die Austria nicht dabei ist.“ Zum 30-Jahr-Jubiläum des Turniers wird es dennoch Rekordbeteiligung geben: Von 3. bis 7. Jänner 2011 spielen nicht weniger als 36 Teams mit.
Violette Chronik![]() |
| Die Geschichte der Salzburger Austria - von 1933 bis heute. |










