Gestern tagte in Innsbruck die Westliga-Kommission in der Causa "Fan-Problematik". Und das so reibungslos über die Bühne gegangene Spiel der Salzburger Austria in Wattens dürfte in Tirol und Vorarlberg bleibenden Eindruck hinterlassen haben. Denn die "gefährdeten" Austria-Partien in Höchst und bei Union Innsbruck müssen nicht auf Ausweichplätzen ausgetragen werden.
Vertreter aller drei Landesverbände und Austria-Obmann Windischbauer trafen sich gestern zu einem sehr konstruktiven Gespräch. Die Quintessenz: "Die Partien von Austria Salzburg in Höchst und bei Union Innsbruck finden plangemäß statt", sagte SFV-Geschäftsführer Razocher. Mitausschlaggebend dafür war sicher der zuletzt reibungslos verlaufene Auftritt der Austria in Wattens.
Die größten Bedenken der Klubs sind ausgeräumt, auch jene der Stadt Innsbruck, die ursprünglich auf den kleinen Plätzen in Reichenau und bei Union Innsbruck keine Spielgenehmigung erteilt hatte. Gestern sprach man davon, ja keinen Bescheid ausgestellt zu haben, sondern nur in einem informativen Schreiben Bedenken geäußert hätte. Die "Problemfälle" im Einzelnen:
Höchst, das sein Spiel gegen Austria vorerst abgesagt hatte, tritt nächste Woche an. Im Cup gegen Lustenau waren ohne organisatorische Probleme über 1000 Fans im Stadion.
Union Innsbruck ist noch im Herbst Austria-Gegner. Auf dem Mini-Platz in der Fennerkaserne wird es einen eigenen Austria-Zugang geben, offizielle Kartenkontingente gibt es keine.
Reichenau trifft erst im April auf die Austria. Das Stadion wird gemnächst umgebaut. Sollte man im Frühjahr nicht fertig sein, könnte das Spiel gegen Violett auf der Anlage von Union Innsbruck ausgetragen werden.
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| Die Geschichte der Salzburger Austria - von 1933 bis heute. |










