Geschenk. Wieder kein Sieg der Salzburger Austria. Beim 2:2 gegen Neumarkt haderten die Violetten aber auch mit dem Referee. Der Elfer war umstritten.
Vier Spiele wartet die Salzburger Austria auf einen Sieg. Nach Niederlagen gegen Dornbirn und Wattens und einem Remis gegen Anif reichte es auch gegen Neumarkt nur zu einem 2:2. Ärgerlich war für Austria-Trainer Didi Emich nicht nur die Art und Weise, wie es zum Unentschieden gegen den Außenseiter kam, sondern auch, dass erneut Punkte verschenkt wurden.
In allen vier Partien wäre für die Violetten mehr möglich gewesen. „Wir gehen jedes Mal in Führung und können das Ergebnis nicht nach Hause spielen. Da sind wir noch nicht clever genug“, erklärte Emich. Dennoch gibt es für die Austria keinen Grund, Trübsal zu blasen. Die Emich-Truppe spielte bisher eine tadellose Saison. Wenn man allerdings an der Spitze mitmischen will, dann müssen solche Partien wie gegen Neumarkt gewonnen werden. Dass dies gegen die aggressiven Neumarkter, die in der Defensive kaum eine Chance zuließen und sich daher das Remis verdienten, nicht gelang, lag auch an Referee Jäger. Der pfiff in der 93. Minute einen mehr als fragwürdigen Elfer, den Kreuzer verwandelte. Milic soll Fuschlberger gefoult haben. Die Ansichten darüber gingen auseinander. „Ich will über den Referee nicht reden“, sagte Emich. Neumarkt-Trainer Hans Hajek, der die Austria mit drei Stürmern überraschte, legte sich nicht fest: „Fuschlberger hat gesagt, dass er getroffen wurde.“ Das stimmt, aber Milic traf auch den Ball. Der Elferpfiff war umstritten, klar dass der Ärger groß war.
Die Austria hatte aber Probleme, Chancen herauszuspielen. Hajek hatte sein Team perfekt eingestellt. Die Kampfkraft bekam Austrias Borozni schon nach wenigen Minuten zu spüren. Er musste mit einem offenen Nasenbeinbruch vom Platz.
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