Sportlich steht die Austria als Siebter der Regionalliga voll im Soll. Das Saisonziel Nichtabsteig wird am Ende der Spielzeit mühelos erreicht werden. Die Blicke der violetten Familie richten sich aber sowieso weit über nächstes Frühjahr hinaus: Bis Sommer 2013 soll, so die Vision, der nächste Aufstieg erfolgen...
... und mit dem Einzug in die Erste Liga auch der Sprung in den "bezahlten" Fußball glücken.
Der Weg zur Verwirklichung der ambitionierten wie ehrgeizigen Ziele dürfte aber um einiges steiniger ausfallen, als sich jener von der 2. Klasse bis in die Westliga gestaltet hatte.
Das mit Abstand größte Hindernis: die Heimstätte. Maxglan ist für höhere Aufgaben schlicht ungeeignet. Gespräche mit der Stadt über ein neues Zuhause sind zwar seit zwei Monaten im Gang - wann und vor allem wo der erste Spatenstich erfolgen soll, steht jedoch in den Sternen.
Ein vermeintlich kleineres Problem dürfte das Budget darstellen, das vom sechsstelligen in den niedrigen siebenstelligen Bereich angehoben werden müsste.
Die sportlichen Belange bereiten da wohl am wenigsten Sorgen. Coach Didi Emich spricht seine Träume auch schon laut aus: "Ich glaube, dass es in Salzburg zumindest 7.000 Fans gibt, die sich gerne die Austria anschauen würden. Genau so gerne wie ich mir ein Duell in der Bundesliga gegen Red Bull!"
Eine andere nicht unwesentliche Entscheidung könnte schon heute fallen: In Innsbruck wird vom Tiroler Strafausschuss in erster Instanz das abgesagte Match zwischen Union Innsbruck und der Austria von 30. Oktober unter die Lupe genommen. Bei einer 3:0-Strafverifizierung (für die Austria) stünde man schon auf Liga-Rang fünf.
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| Die Geschichte der Salzburger Austria - von 1933 bis heute. |










