Das Hallenturnier um den Salzburger Stier birgt einige Brisanz. Die Red Bull Amateure, die Austria und Salzburgs legendäres 94er-Team sind im Bewerb.
Herbert Struber
SALZBURG (SN). Die 26. Auflage des Fußball-Hallenturniers um den Salzburger Stier von 2. bis 6. Jänner dürfte das Highlight der diesjährigen Hallensaison werden. Denn so stark besetzt war der „UFC Puma Hallencup“ in der Sporthalle Alpenstraße schon lange nicht mehr.
Pikant an der Traditionsveranstaltung ist vor allem eine Tatsache: Erstmals sind die Red Bull Amateure, die von Red Bull abgespaltene ‚neue’ Austria und das Team Salzburg 94 mit den Legenden Pfeifenberger, Feiersinger, Konrad, Fürstaller, Stadler, Lainer oder Aigner bei einem Turnier vereint. Zumindest in der Vorrunde treffen die drei Teams aber noch nicht aufeinander. Das ergab die Gruppenauslosung am Donnerstagabend beim Jägerwirt in Kasern. Dort agierten Ex-Amateure-Coach Franz Aigner und U-19-Teamchef Hermann Stadler als Glücksfeen. Und sie losten ihr eigenes Team 94 in Gruppe F mit dem Fünffach-Stier-Sieger Puch sowie Eugendorf und Grünau zusammen.
Der Titelverteidiger, die Red Bull Amateure, sind in Gruppe D wohl kaum zu bezwingen. Die Austria bekommt es mit Westligist Seekirchen zu tun. Vor allem dank der Austria sollte die Alpenstraße-Halle bestens gefüllt sein.
Von der Spielstärke her müssten sich im Finale allerdings die Red Bull Amateure und das 94er-Team gegenüberstehen. Und dann würde es zu einem Wiedersehen von Ex-Amateur-Coach Franz Aigner mit seinen Jungbullen kommen. Die Amateure haben schon vier Mal gewonnen und mit dem letztjährigen Schützenkönig Erwin Keil (17 Treffer) den überragenden Hallenspieler in ihren Reihen. Und die 94-Truppe hat bei Turnieren im Vorjahr bewiesen, dass sie trotz des fortgeschrittenen Alters ihrer Akteure kaum zu bezwingen ist.
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