PSV feierte vor 1600 Violetten 1:0-Zittersieg - Puch steigt wieder ab
Salzburg (SN-unv). Was für ein Saisonfinale für den PSV: Die Stadt-Salzburger, die als Vorletzte in die 26. Meisterschaftsrunde gegangen waren, feierten am Samstag vor 1600 violetten Fans auf der SAK-Ausweichheimstätte einen 1:0-Erfolg gegen Fixabsteiger Schwarzach, profitierten außerdem von den Niederlagen Puchs und Mittersills und schafften damit noch das schier Unmögliche, den Klassenerhalt in der 1. Fußball-Landesliga.
Das Endspiel entwickelte sich für den PSV zu einer echten Zitterpartie. Nach viel Kampf und Krampf in der ersten Hälfte kam in der 61. Minute mit der Einwechslung von Gerald Berger frischer Wind. Das reaktivierte PSV-Urgestein, seit 1978 in den Diensten der Polizeisportler, traf erst nur die Querlatte. In der 84. Minute schlug der 35-jährige "Herr Magister" dann per Kopf zu. Milan Pavlovic hätte kurz darauf alles klar machen können. Doch der Kapitän scheiterte per Elfer - nach Foul an Daniel Andjelkovic - an Schwarzachs Goalie Markus Plössnig. "Der Schock war groß. Zum Glück gab es für uns noch ein Happy End", sagte der überglückliche Pavlovic, der mächtig stolz war auf seine aufopfernd kämpfenden Youngsters. Jetzt gilt es, ein weiteres Erfolgserlebnis einzufahren. Diese Woche soll PSV-Präsident Ernst Strasser ein Konzept für die gemeinsame violette Zukunft vorgelegt werden. Doch auch ein Neustart der Salzburger Austria in der 2. Klasse ist nach derzeitigem Stand denkbar.
Fassungslosigkeit herrschte im Lager des FC Puch. Die Tennengauer, die erst im Vorjahr aus der Westliga abgestiegen waren, müssen den bitteren Gang in die 2. Landesliga antreten. In Straßwalchen ging Puch nach inferiorer Leistung 1:3 unter. Alle drei Tore erzielte Hannes Fischwenger, der den scheidenden Puch-Coach Georg Wimmer und Stürmer Didi Emich (soll PSV-Trainer werden) damit einen unrühmlichen Abschied bescherte.
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