Titelkampf. Die Violetten rund um Torjäger Bernd Winkler sorgten mit dem 2:1-Sieg über Saalfelden für klare Verhältnisse.
Die Revanche ist geglückt. Nach der bitteren 0:2-Niederlage im Herbst rehabilitierte sich die Salzburger Austria im Heimspiel der 1. Fußball-Landesliga gegen den FC Pinzgau Saalfelden und gewann am Samstag nach einer überragenden ersten Halbzeit mit 2:1. „Die Leistung, die meine Jungs in der ersten Halbzeit abgeliefert haben, war die beste, seitdem ich hier Trainer bin“, lobte Austria-Coach Didi Emich sein Team.
Ein Sonderlob verdiente sich im SN-Spiel der Runde Bernd Winkler. Mit seinen Saisontreffern 19 und 20 sorgte der 30-Jährige bereits vor der Pause für klare Verhältnisse im Schlagerspiel. „Für Bernd freut es mich ganz besonders“, sagte Gerhard Stöger, der sportliche Leiter der Austria. „Es gab viele Unkenrufe, als wir ihn im Sommer verpflichtet haben, weil er als Profi meist als Defensivspieler aufgeboten wurde.“ Aber Winkler hat seine Kritiker Lügen gestraft und hat mit seinen Toren wesentlichen Anteil am violetten Erfolgslauf. „Bernd spielte auch schon in diversen Nachwuchsnationalmannschaften immer in der Offensive. Wir haben ihm das Vertrauen geschenkt und er hat es uns mit seinen Treffern zurückgezahlt“, erklärte Stöger und betonte, dass Winkler nicht nur als Torjäger unverzichtbar sei, sondern auch als Teamplayer und Führungsspieler.
Dass es nach der Pause in Maxglan noch einmal spannend wurde, lag vor allem an der Abschlussschwäche der Austrianer. Sie hätten den Sack eigentlich zumachen müssen, aber verjuxten zahlreiche Hochkaräter auf das vorentscheidende 3:0. Dies rächte sich in Minute 59: Austria-Goalie Alexander Trappl schoss bei einem Rettungsversuch außerhalb des Strafraums Saalfelden-Stürmer Rudolf Schoder an und der Ball senkte sich zum 1:2-Anschlusstreffer ins Tor der Städter. Trotz einer druckvollen Schlussphase wollte den Pinzgauern der Ausgleichstreffer nicht mehr gelingen.
Durch diese Auswärtsniederlage gegen den Tabellenführer ist für Saalfelden der Zug im Kampf um den Meistertitel sechs Runden vor Schluss wohl endgültig abgefahren.
Violette Chronik![]() |
| Die Geschichte der Salzburger Austria - von 1933 bis heute. |










