Gernot Blaikner ist neuer Obmann der Salzburger Austria. Der frühere Bundesliga-Manager will mit den Violetten zurück ins Profigeschäft.
Es ist eine emotionale Rückkehr zu „seiner“ Salzburger Austria: Gernot Blaikner wurde bei der Generalversammlung der Violetten überraschend zum neuen Obmann gewählt. Der 44-jährige gebürtige Halleiner folgt damit Moritz Grobovschek, der die Austria „neu“ nach der Übernahme durch Red Bull aus der Taufe gehoben hatte.
„Ich freue mich über das Vertrauen und werde die Mitglieder und Fans der Austria sicher nicht enttäuschen. Jetzt heißt es, die Ärmel hochzukrempeln. Es wartet viel Arbeit“, sagte Blaikner, der sich um die finanziellen Geschicke bemühen wird und seine Aufgabe auch darin sieht, die Strukturen des Vereins zu verbessern: „Die sportlichen Ansprüche steigen von Jahr zu Jahr. Mit dem Erfolg müssen auch die Rahmenbedingungen wachsen, sonst stehen wir irgendwann in einer Sackgasse.“
Schon von 2003 bis 2005 war Gernot Blaikner zweieinhalb Jahre lang beim damaligen Bundesligisten als Finanzvorstand und Manager tätig. Nun werkt er im Fußball-Unterhaus. „Es ist ein Neuanfang. Der Kontakt zur neuen Austria besteht schon seit längerem. Für mich war die Zeit jetzt reif, hier mitzuarbeiten“, erklärte Blaikner im SN-Gespräch. An ehrgeizigen Zielen fehlt es dem neuen Obmann der Violetten, der nach wie vor über ausgezeichnete Kontakte zur Wirtschaft verfügt, nicht: „Sofern es aus kaufmännischer Sicht möglich ist, wollen wir uns jedes Jahr weiterentwickeln und natürlich den Aufstieg schaffen. Ich denke, dass in Salzburg neben Red Bull Platz für einen bodenständigen, zweiten Profiklub ist. Mittelfristiges Ziel ist die Red-Zac-Liga. Es wird jedoch keine Harakiri-Aktionen geben. Wir werden in der Liga spielen, die wir uns auch leisten können.“
Der bisherige Vereinschef Moritz Grobovschek, der maßgeblichen Anteil am Höhenflug der Violetten hatte, legte all seine Funktionen zurück. Bei der Salzburger Austria zeigte man sich von diesem Schritt überrascht – und von der Zusammenarbeit mit Gernot Blaikner begeistert. Mit seinem Engagement werde deutlich unterstrichen, dass die Rückkehr zum Profifußball das erklärte Ziel sei, hieß es seitens des Vorstands. Als erster Schritt zurück ins Profigeschäft soll der Verein nun in eine Ges. m. b. H. umgewandelt werden.
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| Die Geschichte der Salzburger Austria - von 1933 bis heute. |










