Wattens führt die Westliga an - und hat beschlossen, das Heimspiel gegen die Austria in zwei Wochen auf Grund möglicher Fan-Ausschreitungen nicht zu spielen. Damit nimmt man eine 0:3-Strafverifizierung in Kauf. Am 20. September soll nun in Innsbruck bei einer Präsidententagung eine mögliche Lösung auf den Tisch.
Mit dem Vorstandsbeschluss, das Heimspiel gegen Austria Salzburg nicht zu spielen, sorgte Wattens vor einer Woche für viel Wirbel. Ein paar Tage später zog Höchst nach, will ebenfalls nicht im Heimstadion gegen Violett antreten. Grund: Befürchtete Fan-Ausschreitungen.
Die Westliga ist in der Zwickmühle. Alles wartet nun auf das Gipfeltreffen der drei Landesverbandspräsidenten. Das soll am Montag, dem 20. September, in Innsbruck stattfinden. Dort wid auch Austria-Obmann Walter Windischbauer dabei sein.
Wattens hat mittlerweile der Austria angeboten, das Heimrecht zu tauschen, also im Herbst in Maxglan, erst im Frühjahr in Wattens gegen die Violetten zu spielen. Das stößt bei Austrias sportlichen Leiter Stöger auf keine Gegenliebe: "Was soll sich bis dahin an der Problematik ändern? Und wir wollen im Frühjahr sicher nicht drei Mal in Folge auswärts antreten."
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