Es ist nicht der Herbst von Austria Salzburg in der Westliga. Eine 0:1-Niederlage im Westderby bei den Wacker-Innsbruck-Amateuren verlängert die Leiden der Violetten. Dazu gab es zwei Ausschlüsse und eine schlechte Nachrede wegen intensiven Pyrotechnik-Einsatzes einiger Fans auf den Rängen.
Innsbruck (SN). Vor der Pause präsentierte sich die Austria-Abwehr vorerst höchst anfällig, erst nach einer halben Stunde konnten auch die Salzburger Akzente nach vorn setzen. Akzente, nämlich optische und akustische setzten dann auch die mitgereisten Anhänger – die zweite Halbzeit begann wegen heftiger Rauchentwicklung vor dem Gästesektor etwas verspätet. Den nächsten Knalleffekt gab es kurz danach auf dem Spielfeld, und das gleich doppelt: Der Schiedsrichter schickte Klaus Märzendorfer mit Rot (52.) und Bernd Winkler mit Gelb-Rot (54.) vom Platz.
Mit nur noch neun Mann lieferte die Austria ein Rückzugsgefecht. Aus der Innsbrucker Daueroffensive resultierte aber nur ein Gegentreffer durch Hinterseer (67.). Am Ende verstolperten Nico Mayer und Stefan Federer im Konter aber sogar noch gute Ausgleichschancen.
„Es trifft einen tief drin, wenn man die Punkte immer in Griffweite hat und sie einem dann doch genommen werden“, klagte Trainer Gerhard Stöger. Wen er am Samstag gegen Hard aufbieten wird, weiß er selbst noch nicht: 14 gesunde Spieler waren in Innsbruck dabei, neben Märzendorfer und Winkler fehlt nun auch Reifeltshammer (fünfte Gelbe), dazu verletzte sich Strauss.
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