1. Landesliga. Austria Salzburg siegte am Samstag dank Kapitän Lubomir Neubauer und der eklatanten Abschlussschwäche von Zell am See mit 2:0.
Wer die Tore nicht schießt, bekommt sie. Diese Fußballweisheit bekam am Samstag der FC Zell am See zu spüren und verlor trotz beherzter Leistung gegen Austria Salzburg mit 0:2. Zum Matchwinner für die Violetten avancierte Kapitän und Spielmacher Lubomir Neubauer, der mit seinem Doppelpack (32., 90.) die drei Punkte ins Trockene brachte.
Nach der 0:1-Heimniederlage vergangene Woche gegen Piesendorf agierte die Austria in der Anfangsphase sehr nervös. „Nach zwanzig Minuten hätte es schon 2:0 für uns stehen müssen. Aber wir haben unsere Torchancen stümperhaft vergeben“, ärgerte sich Zell-Trainer Sebastian Schwab nach dem Spiel. Dem stimmte auch Gerhard Stöger, der sportliche Leiter der Austria, zu: „Wir können glücklich sein, dass wir zu Beginn nicht in Rückstand geraten sind.“
Dass die Violetten einen Auswärtssieg bejubeln konnten, lag am Torriecher von Kapitän Lubomir Neubauer. Beim 1:0 stand der gebürtige Bayer goldrichtig und verwertete nach einem Lattenschuss von Zarko Cavic den Abpraller. In der Schlussminute war der 28-Jährige abermals zur Stelle und verwertete den fälligen Strafstoß nach einem Foul an Mario Schleindl zum 2:0.
Neubauer, der 2007 von den Amateuren von Wacker Burghausen zu den Violetten wechselte, gehört zu den unumstrittenen Leistungsträgern des Tabellenführers der 1. Landesliga. „Lubo ist neben Arnold Benedek der beste Fußballer in der Liga“, weiß Austria-Coach Didi Emich die Qualitäten seines „Zehners“ zu schätzen und lobt Neubauers Einsatzbereitschaft: „Er kämpft wie ein Löwe und ist sich für nichts zu schade.“
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