Nach der Meisterschaft ist vor der Meisterschaft! Während sich Salzburgs Westliga-Fussballer noch so manche Datailtabelle der am Samstag abgelaufenen Spielzeit genussvoll zu Gemüte führen, machen so manche Schmankerl schon wieder Gusto auf die neue Saison. Dort vor allem im Blickpunkt: Die Duelle zwischen Aufsteiger Austria Salzburg und den Juniors von Red Bull.
In der alten Saison ließ Salzburgs Quintett im Finisch reihenweise die Rekorde purzeln. Beim Blick auf die Abschlusstabelle kommt einer dazu: Insgesamt wurden 268 Punkte eingefahren. Das ergibt pro Klub einen Schnitt fast 54 Saisonzähler. Das ist top.
Bei den Detailtabellen - siehe ... - muss sich Liga-Dominator Grödig nur in der Heimwertung Wattens geschlagen geben, Anif hat in allen Platz drei gebucht. Die Auswärtstabelle gehört eingerahmt und aufgehngt: Mit Grödig, Seekirchen und Anif stehen gleich drei Salzburger Teams an der Spitze.
In der neuen Saison stellt Salzburg erstmals seit 1997/98 wieder sehs Klubs. Insbesondere das Derby aller Derbys birgt Brisanz: Erstmals seit der Abspaltung und Neugründung 2006 trifft Aufsteiger Austria in den Pflichtspielen auf Red Bull - wenn auch "nur" auf die Juniors. Nicht überall wird der Austria-Aufstieg mit Wohlwollen gesehen.Bei Tirols Klubs herrscht "Alarmstufe Violett". So sagte Reichenaus Adi Stastny, Vize des Tiroler Verbandes: "Es kann nicht sein, dass wir in Tirol überdimensionale Sicherheitsvorkehrungen treffen müssen, um gegen die zu spielen."
Nicht mehr zu sehen gibt's Zieher Tore für Neumarkt. "Ich gehe zum SAK, habe in der Landesliga mit den Jungen eine neue Aufgabe" sagt Fredi, der nach acht Jahren (4 Anif, 4 Neumarkt) zu Blau-Gelb heimkehrt.
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| Die Geschichte der Salzburger Austria - von 1933 bis heute. |










