Kantersieg. Die Austria bezwang auf ihrer alten Wirkungsstätte den ASK/PSV mit 6:0. Im Nachtrag verlor die Spielgemeinschaft auch gegen Puch.
ASK gegen die Austria: Das Salzburger Stadtderby war vor über 30 Jahren in der zweiten Bundesliga stets ein Duell der Emotionen. Als die Violetten aber vor zwei Jahren die mittlerweile neu gegründete Spielgemeinschaft ASK/PSV von ihrer Maxglaner Heimstätte verdrängten, gingen die Wogen endgültig hoch.
Am Samstag kam es in der 1. Landesliga zu einem Wiedersehen. „Nur“ 700 Zuschauer sahen im PSV-Sportzentrum zunächst eine beherzt kämpfende ASK/PSV-Elf, die eine halbe Stunde lang mit dem Titelfavoriten mitspielte. Als sich aber Hausherren-Goalie Amir Selimovic von einer harmlosen Flanke des Austria-Stürmers Bernd Winkler überraschen ließ, war der Bann zugunsten der Violetten gebrochen – 1:0.
Was dann folgte, war ein Schützenfest. Noch vor Seitenwechsel stellte Mario Schleindl auf 2:0. Mit den Toren von Nico Mayer, Helmut Rottensteiner und Zarko Cavic traten insgesamt gleich fünf verschiedene Torschützen für die Austria in Erscheinung. Den Schlusspunkt der Machtdemonstration setzte erneut Goalgetter Winkler, nachdem die ASK/PSV-Spieler Lukas Buchner und Martin Kirchschlager mit Gelb-Rot bzw. Rot vom Platz gestellt worden waren. Die Schiedsrichterkritik von ASK/PSV-Trainer Wolfgang Dietinger aufgrund zweier angeblicher Abseitstore ließ Gästecoach Didi Emich kalt: „Wenn man mit 0:6 verliert, sollte man sich nicht als schlechter Verlierer zeigen. Außerdem haben wir noch dazu drei, vier 100-prozentige Torchancen vernebelt.“
Auch die Nachtragspartie gegen Puch verlief für die Spielgemeinschaft erfolglos. Auswärts kassierten die Salzburger am Nationalfeiertag ein 0:2.
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