Neustart. Obmann Walter Windischbauer sorgt beim Landesliga-Tabellenführer für frischen Wind.
Nach der Übernahme durch Red Bull im Jahr 2005 startete der SV Austria Salzburg von Neuem – vorerst noch als Spielgemeinschaft mit dem PSV, nur kurze Zeit später stellten sich die Violetten auf eigene Beine. Es war der Beginn einer beispiellosen Erfolgsgeschichte, die nach drei Meistertiteln in Folge nun in einer Zerreißprobe für den Verein gipfelte. Nach den Fanausschreitungen vor drei Wochen im Stadtderby gegen den SAK trat der Vorstand um Obmann Gernot Blaikner geschlossen zurück, am gestrigen Freitag präsentierte sich auf der violetten Heimstätte in Maxglan die neue Führungscrew. Und obwohl die Austria mitten im Titelkampf der 1. Fußball-Landesliga steht, wurde man das Gefühl nicht los, dass die Stadt-Salzburger einmal mehr von Neuem beginnen.
Walter Windischbauer, Vorsitzender der STRUBA-Kommission und im zivilen Beruf Chef des Mieterschutzverbandes, wurde bei der Mitgliederversammlung mit überwältigender Mehrheit zum Obmann gewählt. Sein Stellvertreter ist Hans Gegenhuber, der Mitte der 90er-Jahre Vizepräsident der Austria war und selbst über 90 Bundesligaspiele bestritten hat. Außerdem im Vorstand stehen honorige Menschen wie der Rechtsanwalt und Universitätsprofessor Helmut Böhm oder Wolfgang Haider, der Obmann des Salzburger Christkindlmarkts.
Die Austria ist vor dem Auswärtsspiel heute, Samstag (14), gegen den FC Hallein wieder auf Kurs. Und Windischbauer, der sich selbst als „langjähriger Austria-Fan“ bezeichnet, sagt den Randalierern den Kampf an: „Wir haben bei der Mitgliederversammlung deutliche Signale gesetzt. Wer künftig raufen will, soll zum Boxen, Ringen oder Judo gehen. Wir sind ein Fußballverein, wir wollen erfolgreich Fußball spielen.“
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| Die Geschichte der Salzburger Austria - von 1933 bis heute. |










