Tribünenbrand machte Violetten einen Strich durch die Rechnung - Ausweichplätze im Visier
Salzburg (SN-stru). Der Neustart von Austria Salzburg in der 2. Klasse Nord A war sportlich erfolgreich. Das Team von Trainer Gustl Kofler überwintert auf Platz eins, und es schien nach der gescheiterten Kooperation mit dem PSV und der Kurzzeit-Ehe mit dem SAK auf dem Union-Platz in Nonntal eine neue Heimat gefunden zu haben.
Dort hätten die Violetten spätestens nach der Frühjahrssaison weichen müssen, denn dann wird mit dem Bau des Sportzentrums Mitte begonnen. Doch nach dem Tribünenbrand in der vergangenen Woche muss die Austria wohl früher als gewollt wieder auf Herbergssuche gehen. "Die Trainingsfrage ist geklärt. Wir können im Frühjahr sowohl den UFC-Platz als auch den Post-Platz benützen. Wo wir allerdings unsere sieben Heimspiele austragen, ist völlig offen", meinte Austria-Geschäftsführer Wolfgang Monger. Denn die Tribünen-Ruine am UFC-Platz wird abgerissen, und die zahlreichen Austria Anhänger - es sind einige hundert pro Heimspiel - werden kaum am Spielfeldrand stehen können. "Wir müssen abwarten, was das Magistrat dazu sagt", meinte Monger.
Der Geschäftsführer ist jedenfalls schon dabei, sich um Alternativen umzusehen. "Eine Möglichkeit wäre, dass wir selbst eine provisorische Tribüne errichten", sagte Monger. Aber auch alle anderen Stadtvereine mit einer Tribüne kämen in Frage. "Wir haben einen guten Draht zum ASV in Itzling, das wäre eine mögliche Variante. Aber konkrete Gespräche gab es noch nicht." Und wie schaut es mit dem ASK in Maxglan aus? "Wir denken derzeit nicht daran, aber sag niemals nie."
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