Westliga. Gegen Union Innsbruck geht es um Platz eins in der Heimtabelle.
Die Entscheidungen sind gefallen. Schon vor der letzten Meisterschaftsrunde in der Fußball-Westliga stehen die Red Bull Juniors als Meister fest. Wattens bestreitet als Tabellenzweiter die Relegation gegen Blau-Weiß Linz um den Aufstieg in die Erste Liga. Sollte das gelingen, bleibt Reichenau als Vorletzter in der Liga. Einziger Fixabsteiger ist damit Höchst.
Und dennoch ist am letzten Spieltag Spannung garantiert. Etwa bei der Austria, die sich am heutigen Samstag (16 Uhr) mit einem Heimsieg gegen Union Innsbruck noch Platz eins holen will. Das ist sowohl in der Heimtabelle als auch in der Torschützenliste möglich. Die Violetten haben von bisher 14 Saisonspielen in der „Festung Maxglan“ kein einziges verloren. Hauptverantwortlich dafür ist Stürmer Marko Vujic. Er hält bei 22 Saisontreffern und ist auf dem besten Weg zur Torjägerkrone. Trainer Didi Emich erwartet gegen die Innsbrucker freilich einen vollen Erfolg. In jedem Fall wird es ein emotionsgeladenes Duell.
Das Hinspiel, das nach monatelangem Tauziehen und einem Urteil des ÖFB-Senats unter Ausschluss der Öffentlichkeit ausgetragen werden musste, endete mit einem für Union Innsbruck schmeichelhaften 1:1 und viel bösem Blut, weil gegen Obmann Walter Windischbauer nach dem Schlusspfiff ein Ermittlungsverfahren eingeleitet wurde. Bis heute ist das ergebnislos geblieben. Windischbauer hat vom findigen Innsbrucker Amtsvorstand Elmar Rizzoli nichts mehr gehört.
Indessen ist die Austria auf der Suche nach Verstärkungen für die neue Saison. Zwar hat die komplette Westliga-Truppe beim Tabellensechsten verlängert, Trainer Emich hält aber nach einem zweiten Torjäger neben Vujic Ausschau und dürfte in Anif fündig geworden sein. Christoph Hübl steht vor einem Wechsel zur Austria.
Den USK Anif, der heute bei freiem Eintritt für Familien den FC Kufstein empfängt, werden darüber hinaus Abwehrchef Philipp Heidlmayr (Grünau), Thomas Kocher (Neumarkt) und drei, vier weitere Spieler verlassen. Wie der Anifer Kader für die „Mission Meistertitel 2012“ aussehen wird, darüber beraten der Sportliche Leiter Norbert Schnöll und Heinz Hochhauser, Sportdirektor von Kooperationspartner Red Bull, in der kommenden Woche.
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