Die Nachricht vom Rücktritt des Austria Salzburg Trainers Dietmar Emich am Montagmorgen war eine Überraschung und traf sicherlich einige weiß-violette Fans mitten ins Herz. Am Nachmittag sprach er über die Hintergründe seines Rückzugs vom Trainerposten und ließ seine Zeit als Austrianer Revue passieren.
Nicht mehr zu 100 Prozent auf das Ziel fokussiert
Emichs Credo war es stets zu 100 Prozent auf ein Ziel fokussiert zu sein, in diesem Fall war dies der Aufstieg von der Regionalliga in die Erste Liga. Dies forderte er auch von seinen Spielern – das Ziel immer vor Augen und stets alles dafür geben.
Zuletzt war es Didi Emich nicht mehr möglich alle Kraft für die Sache zu geben. „Die Work- Life- Balance hat nicht mehr gepasst“, beschreibt der ehemalige Austria- Coach die Schwierigkeiten Beruf und Trainertätigkeiten zu vereinen.
"Es haben nicht mehr alle an einem Strang gezogen.“
Mit seinem Rückzug wollte Emich auch ein Zeichen setzen. Zuletzt haben nicht mehr alles an einem Strang gezogen. „Die Mannschaft ist körperlich intakt, das Problem liegt im Kopf“, beschreibt Trainer Emich die Probleme des Teams und hofft sie mit seinem Rückzug wach zu rütteln und auf Probleme aufmerksam zu machen.
Nach schwermütigen Abschiedsworten wünschte der Herzblut-Austrianer den Weiß-Violetten alles Gute und ließ durchhören, dass sein Herz auch weiterhin für diesen Verein schlagen wird.
Interimistischer Nachfolger: Gerhard Stöger Bis die Trainer- Nachfolge bestimmt ist, wird der sportliche Leiter Gerhard Stöger interimistisch das Training leiten.










