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Austria Salzburg in der Presse
Stadt Nachrichten, 11.04.2008

"Die Mannschaft harmoniert"

Seit zwei Monaten ist Gernot Blaikner (45) Obmann der Salzburger Austria. Er spricht über seine ersten Eindrücke und die Zukunft des Vereins.

STN: Herr Blaikner, die Austria ist in der 1. Klasse Nord unangefochten an der Spitze und steht vor dem Aufstieg in die 2. Landesliga. Welche Aufgaben haben Sie zu bewältigen?

Blaikner: Ich bin vor allem dafür zuständig, den Spielbetrieb für die kommende Saison zu sichern. Das heißt, weitere Sponsoren an Land zu ziehen und die jetzigen Partner an Bord zu halten. Wichtig ist ebenfalls, dass wir die Bandenwerbung auf unserem Platz forcieren. Das gesamte Team der Austria arbeitet dabei eng zusammen und harmoniert recht gut.

STN: Ihr Vorgänger Moritz Grobovschek warf Ihnen vor, dass Sie, ohne ein Konzept zu präsentieren, zum Obmann wurden...

Blaikner: Auf diese Diskussion lasse ich mich gar nicht ein. Ich habe ihn nicht ausgegrenzt. Der Vorstand ist auf mich zugekommen und hat mich gefragt ob ich mir vorstellen könnte, die Austria zu leiten. Ich hatte zu meiner Zeit als Manager des SV Wüstenrot Salzburg (2003 bis 2005, Anm.) eine ordentliche Gesprächsbasis mit Herrn Grobovschek. Ich habe damals viel mit den Fangruppen gesprochen, in denen er sehr aktiv war.

STN: Zurück zur Gegenwart. Wie weit kann die Austria kommen?

Blaikner: Das Nahziel ist natürlich die Landesliga. Hier ist die finanzielle Basis auf jeden Fall gegeben. Alles darüber muss gut überlegt sein. Vor allem die Regionalliga bedeutet einen großen finanziellen Schritt, wenn man dort guten Fußball bieten will. Als eines von vielen Beispielen seien hier die zahlreichen Auswärtsfahrten zu den Teams aus Tirol und Vorarlberg genannt.

STN: Ihr sportlicher Leiter Gerhard Stöger bezeichnete das aktuelle Spielfeld als Acker.

Blaikner: Nach der Saison wird der Rasen erneuert, das hat der ASKÖ zugesichert. In Salzburg ist es leider schwer, weitere Trainingsmöglichkeiten zu finden.

STN: Wie viel Zeit bleibt Ihnen überhaupt für die Austria?

Blaikner: Meine Tätigkeit ist ausschließlich ehrenamtlich. Ich schaue nicht auf die Uhr, aber es sind viele Stunden in der Woche, die ich dem Verein widme.
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