Austria gegen Red Bull Juniors: Das ist mehr als nur ein Westliga-Derby. Samstag soll es nur um Fußball gehen.
Im April 2005 übernahm Red Bull die Salzburg Sport AG und damit den Fußballbetrieb der Austria. Es dauerte nicht lange, da hatten sich die Roten Bullen und die „Violetten“ auseinandergelebt. Die Geschichte ist bekannt: Die Austria wurde neu gegründet, schaffte den Durchmarsch bis in die Westliga – und die „Roten“ werden ewig der Erzfeind bleiben. Aber am Samstag lässt sich auf eigener Anlage in Maxglan (18:30) ein Aufeinandertreffen nicht vermeiden: Da warten in der 2. Westliga-Runde die Red Bull Juniors.
Für die Polizei gilt die Partie als Hochsicherheitsspiel. Von den diesmal erlaubten 1800 Fans werden aber nur etwa 30 von den Juniors sein – mehr Karten haben die Gäste nicht geordert, zumal zur selben Zeit in der Bundesliga Red Bull zu Hause gegen Wr. Neustadt spielt.
Die Juniors hoffen auf einen fairen Wettkampf – und einfach nur, dass nichts passiert. So fahren die Jungbullen nicht mit dem Red-Bull-Bus nach Maxglan, sondern mit einem neutralen – um ja keine zusätzlichen Emotionen zu schüren.
Austra-Präsident Walter Windischbauer verspricht, dass sich jeder „ohne Furcht und Angst auf ein tolles Spiel freuen kann. Dienstag führte er ein langes Gespräch mit allen Fanklub-Vertretern. Und er ist sich sicher: „Selbst wenn es in der 90. Minute 0:0 steht und die Juniors bekommen einen Elfer, wird es zu keinen Tätlichkeiten kommen.“ Das wäre Fußball-Salzburg zu wünschen....
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| Die Geschichte der Salzburger Austria - von 1933 bis heute. |










