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Austria Salzburg in der Presse
Salzburger Fenster, 11.10.2010

Durchmarsch der Violetten in vier Jahren

Obwohl die neue Salzburger Austria erst seit fünf Jahren besteht, hat sie in dieser kurzen Zeit für großes Aufsehen gesorgt.

Die Austria Salzburg (die Violetten) erlebte nach ihrer Neugründung im Herbst 2005 einen Höhenflug nach dem anderen.
Ein Rückblick: Im April 2005 hatte der österreichische Getränkehersteller Red Bull den damaligen Bundesligisten Austria Salzburg übernommen und mit der Tradition des dreifachen österreichischen Meisters gebrochen. Der Klubname wurde geändert, die ursprüngliche Trikotfarbe Violett wurde zu Rot-Weiß. Zahlreiche Anhänger wandten sich daraufhin enttäuscht vom Verein ab. Am 7. Oktober 2005 gründete daher der harte Kern der Fans „seine“ Austria neu und wagte nach einer kurzen Spielgemeinschaft mit dem PSV Salzburg einen sportlichen Neuanfang in der untersten Liga. „Wir hatten damals schon Angebote, die Lizenz anderer Vereine in höheren Spielklassen zu kaufen. Das war allerdings nicht unser Weg, den wir gehen wollten“, erinnert sich Austrias sportliche Leiter Gerhard Stöger an die Anfänge zurück.
Vier Meistertitel in Folge
Die vergangenen Jahre verliefen aus sportlicher Sicht perfekt. Die Violetten starteten in der 2. Klasse Nord A und feierten einen Aufstieg nach dem anderen. Die Bilanz der Kampfmannschaft ist  beeindruckend: 89 Siegen stehen lediglich sieben Niederlagen in dieser Zeit gegenüber.   Nach vier Meistertiteln in Folge spielt die Austria nun in der Regionalliga West, der dritthöchsten Liga Österreichs. Dort kam es zum ersten Mal nach fünf Jahren zum Aufeinandertreffen mit Red Bull. Die Violetten siegten vor 2000 Zuschauern auf der Sportanlage in Maxglan in einer emotional geführten Partie gegen dessen Amateurteam mit 2:1.
Nach über einem Drittel der Meisterschaft befindet sich das Austria-Team von Trainer Didi Emich im gesicherten Mittelfeld. „Es war und ist unser Ziel in dieser Spielzeit, mit dem Abstiegskampf nichts zu tun zu haben. Ich bin mit dem derzeitigen Verlauf der Meisterschaft daher sehr zufrieden“, sagt Stöger. Doch er denkt bereits an die Zukunft – und die heißt, geht es nach dem ehemaligen Nachwuchstrainer, bezahlter Profifußball. „Ja, wir wollen unbedingt aufsteigen. Am besten so schnell wie möglich.“
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